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Dahme-Spreewald Märchenhaftes im Dahmelandmuseum
Lokales Dahme-Spreewald Märchenhaftes im Dahmelandmuseum
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15:25 12.08.2016
Bärbel Becker zieht die Kinder in ihren Bann. Quelle: Josefine Sack
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Königs Wusterhausen

Dass es früher weder Mobiltelefone noch Fernsehen oder Internet gab, das können sich die Vorschulkinder der Awo-Kita „Klein und Groß“ aus Königs Wusterhausen kaum vorstellen. Und weil es das alles eben nicht gab, „da haben sich die Menschen Märchen erzählt“, sagt Bärbel Becker am Donnerstag zu Beginn der Märchenstunde im Dahmelandmuseum.

Obwohl Märchen erfundene Geschichten seien, erklärt Becker, steckten viele Weisheiten und Wahrheiten in ihnen. Früher gehörten die Volksmärchen der Gebrüder Grimm, von Hans Christian Andersen und anderen Autoren zur Kindheit dazu. Angesichts moderner Märchenhelden wie Superman oder Harry Potter geraten die mündlichen Überlieferungen jedoch zunehmend in Vergessenheit. Und dass, obwohl die Geschichten noch immer fesseln, wie die Märchenerzählerin aus Eichwalde beweist.

Reise beginnt mit Papierkronen

Mit sanfter Stimme, Seifenblasen und einer Zitter gelingt es ihr, die Kita-Kinder zur Ruhe zu bringen. Jedes Kind bekommt eine Papierkrone und die Reise beginnt: „Es war einmal ein Prinz, der wollte eine Prinzessin heiraten. Aber das sollte eine wirkliche Prinzessin sein. Da reiste er in der ganzen Welt herum, um eine solche zu finden, aber überall fehlte etwas . . .“ Gebannt lauschen die Kinder der Geschichte von der „Prinzessin auf der Erbse“.

Auch internationale, weniger bekannte Märchen gehören zum Repertoire von Becker. Die Eichwalderin ist Mitglied im Berlin-Brandenburgischen Märchenkreis. Der Verein hat es sich zur Aufgabe gemacht, Volksmärchen zu bewahren. Dieses Ziel verfolgt auch der Heimatverein, der den Grimm-Märchen noch bis Ende September eine Ausstellung im Dahmelandmuseum widmet.

Von Josefine Sack

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