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Märchenhaftes in Königs Wusterhausen

Dahmelandmuseum Märchenhaftes in Königs Wusterhausen

Mit liebevollen Details gestalteten Mitglieder des Heimatvereins Königs Wusterhausen eine kleine Märchenausstellung im Dahmelandmuseum. Die ist vor allem für Kinder gedacht und bietet auch Mitmach-Aktionen, kreative Spiele und Lesungen.

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Hannelore Liebl vor einer der zwölf Märchenvitrinen.

Quelle: Karen Grunow

Königs Wusterhausen. Ganz verdutzt steht das kleine Mädchen da, dem die Sterne als Goldtaler in das als Schürze gehobene Kleidchen regnen. Ein Puppenmädchen ist es, aus der Sammlung von Hannelore Liebl, die die neue Märchenausstellung im Königs Wusterhausener Dahmelandmuseum mit ausgestattet hat. Unter großem Andrang wurde die kleine Schau am Dienstagnachmittag eröffnet. Mitglieder des Heimatvereins Königs Wusterhausen hatten sogar Kuchen gebacken, in traulicher Runde saßen die Gäste nach der Vernissage beieinander, auch ein paar Kinder waren dabei. Gerade für die ist diese neue Ausstellung gedacht.Ab kommenden Dienstag 15 Uhr wird es auch Gelegenheiten geben, Rätsel zu lösen oder passende Filme zu sehen. „Alles, was mit Märchen zu tun hat, können die Kinder dann machen“, erklärt Vereinsvorsitzende und Museumsleiterin Margitta Berger. Auch Lesungen sind geplant.

In der eigentlichen Ausstellung faszinieren die liebevollen Details. Zwölf Vitrinen hat Hannelore Liebl ausgestattet, dem Aschenputtel hat sie das passende Kleid genäht, mit kleinen Utensilien ist jene Szene entstanden, in der das Mädchen Hilfe von Tauben beim Sortieren von Linsen erhält. Liebls Mann hat eigens die historische Küche des Museums fotografiert und das Bild als Vitrinenrückwand installiert.

Lebensgroße Figuren aus Kinderperspektive

Für die lebensgroßen Figuren und Kulissen war Heinz Flieger zuständig. Rapunzels Haar windet sich endlos aus dem hohen Turm zum verliebten Prinzen herunter. „Ich habe das aus der Perspektive eines kleinen Kindes gestaltet“, erklärt er. Der Maler, der Ausbilder für Dekorateure war, baut seit seiner Jugend gern Kulissen. „Alles aus Pappe“, sagt er und klopft an eine Ziegelwand. Über einem Durchgang schüttelt Frau Holle ihr Kissen – auch diese Figur hat Flieger gebaut.

Ansonsten bereiten sich alle auf das 20-jährige Bestehen des Museums vor, das am 11. Juni gefeiert wird. Bis dahin werden insbesondere für Kinder viele Mitmach-Stationen im Haus entstehen. Einen Wermutstropfen aber gibt es trotz der Vorfreude: Da viele der Vereinsmitglieder, die die Öffnungszeiten als ehrenamtliche Aufsichten sonst abdecken, derzeit krank sind, kann das Haus nur eingeschränkt immer dienstags bis donnerstags von 10 bis 16 Uhr öffnen.

Von Karen Grunow

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