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„Märkwürdig“ im Untergrund

Königs Wusterhausen „Märkwürdig“ im Untergrund

Das Kabarett „Märkwürdig“ aus Königs Wusterhausen startet in seine 25. Saison. Im aktuellen Programm begeben sich die Akteure in den Untergrund und nehmen die da oben auf die Schippe.

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Gerald Schreck, Peter Bodenstein und Andrea Förster (v. l.).

Quelle: Irmscher

Königs Wusterhausen. Aus der Kulturlandschaft der Stadt Königs Wusterhausen ist es nicht mehr weg zu denken , das Kabarett „Märkwürdig“. Andrea Förster, Peter Bodenstein, Gerald Schreck und Rainer Buchheim schaffen es immer wieder, das Publikum mit aktuellen Themen zu konfrontieren und dabei auch noch zum Lachen zu bringen. Jetzt starten die Kabarettisten in ihre 25. Saison und gehen schon wie in der letzten Saison in den Untergrund, begeben sich unter Menschen und berichten aus der Maulwurfperspektive über die da oben, „die nur im Sinn haben, das Volk von den wirklichen Problemen unserer heilen Welt abzulenken“.

Viel Neues haben die Hygienefachdienstleisterin Frau Förster, der Straßenmusikant Herr Schreck und Herr Bodenstein, ein ominöser Abgeordneter, in der letzten Zeit erlebt. Und so sind es auch lauter aktuelle Begebenheiten, über die man sich bei denen da oben lustig machen kann. Sie werden mit ihren Darstellungen kein politisches Erdbeben auslösen, sicher aber ein paar Denkvorgänge und als Nebenwirkung eine leichte Erschütterung des Zwerchfells.

Ideen kommen über Nacht

Eigentlich liegen die Anfänge von „Märkwürdig“ mehr als 25 Jahre zurück. Peter Bodenstein und Andreas Richter kannten sich vom Amateurkabarett und beschlossen nach der Wende, weiter zu machen. Als Musiker kam Gerald Schreck als Dritter in den Bund, anfangs nur zur musikalischen Umrahmung. „Damals haben wir nur so eine Art Blödelprogramm gemacht“, erinnert sich Bodenstein. Als dann Dagmar Bochwitz dazustieß, wurde es wieder ein politisches Kabarett. Otto Bochwitz übernahm die Technik. Als die beiden ausschieden, kamen Andrea Förster und Rainer Buchheim dazu.

„Ideen haben kann jeder, aber dafür ein Bild zu finden, ist mitunter ziemlich schwierig“, verrät Bodenstein. Im Moment ist das Team gerade dabei, das 17. Programm auf die Beine zu stellen, das dann im neuen Jahr Prämiere haben wird.

„Ideen kommen auch mal nachts“, so Bodenstein und man muss dann entscheiden, ob es große Ideen sind und es sich lohnt aufzustehen oder nur den Hausschuh umzudrehen. „Dann weiß ich morgens, ich hatte eine Idee“. Steht ein Programm, begutachten die „Vorprüfer“ – die Mitglieder des Fördervereins das Werk. „Die sind schon ganz schön kritisch und nehmen sich kein Blatt vor den Mund“, berichtet Bodenstein.

Info: Vorstellungen im „Turm“, jeweils um 19.30 Uhr, am 1./7./8. Oktober, 25./26. November, 9./10. Dezember, im Bürgerhaus am 2. Dezember.

Von Gerlinde Irmscher

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