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Maja Buße ist die neue Bürgermeisterin

Mittenwalde Maja Buße ist die neue Bürgermeisterin

Maja Buße (CDU) hat die Stichwahl um das Bürgermeisteramt von Mittenwalde gewonnen. Sie liegt fast zehn Prozentpunkte vor Hedda Dommisch (parteilos). Inzwischen ist auch sicher: Das Quorum wurde erreicht. Buße vereint 1610 Stimmen auf sich. Sie tritt die Nachfolge von Uwe Pfeiffer an.

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Wahlsiegerin Maja Buße (CDU).

Quelle: Gerlinde Irmscher

Mittenwalde. Das Rennen um den Chefsessel im Rathaus von Mittenwalde ist gelaufen. Die zwölf Wahllokale sind seit 18 Uhr geschlossen. Die Auszählung der Stimmen wurde keine halbe Stunde später abgeschlossen.

Siegerin der Stichwal ist die bisherige Ragower Ortsvorsteherin Maja Buße. Die CDU-Kandidatin kommt nach dem vorläufigen Endergebnis auf 54,8 Prozent der abgegebenen Stimmen. Hedda Dommisch (parteilos) erreicht nur 45,2 Prozent.

Buße lag von Anfang an vorn bei der Auszählung. Je mehr Wahllokale ihre Ergebnisse mitteilten, um so mehr festigte sie ihren Vorsprung. Der Abstand ist am Ende deutlich.

Die zweite offene Frage: Ist die Wahlbeteiligung hoch genug? Antwort: Ja!Die Siegerin braucht nicht nur die Mehrheit der Stimmen, sondern muss damit auch mindestens 15 Prozent aller Wahlberechtigten hinter sich wissen. Mit insgesamt 1610 gültigen Stimmen erreichte Buße auch die gesetzlich notwendige Anzahl der Stimmen.

Die neue Bürgermeisterin übernimmt das Amt von Uwe Pfeiffer, der im Februar abgewählt worden war (siehe Kasten).

Der Fall Uwe Pfeiffer

Am 23. Juni 2015 wurde der Strafbefehl des Amtsgerichts Königs Wusterhausen gegen den damaligen Bürgermeister der Stadt Mittenwalde, Uwe Pfeiffer (parteilos), rechtskräftig.

Er sah eine Freiheitsstrafe von neun Monaten vor, die zu drei Jahren Bewährung ausgesetzt wurde.

Uwe Pfeiffer wurde Vorteilsnahme und Untreue im Amt zur Last gelegt.

Pfeiffer ließ einer Firma für noch nicht erbrachte Leistungen Geld aus dem Mittenwalder Stadthaushalt überweisen.

Am 7. Dezember 2015 beschlossen die Mittenwalder Stadtverordneten ein Abwahlverfahren gegen Uwe Pfeiffer einzuleiten, der seit 1990 im Amt war. Es wurde auch damit begründet, dass er Verwaltungsstrukturen für persönliche Interessen missbrauchte. Er hatte über 180 Fahrzeughalterinnen ermitteln lassen, nur weil sie ihm gefielen.

Am 7. Februar 2016 stimmten 68,3 Prozent der Mittenwalder Bürger für die Abwahl des damals schon suspendierten Bürgermeisters Uwe Pfeiffer.

Von MAZonline

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