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Mehr Grünpflege aus Premiumflächen

Schönefeld Mehr Grünpflege aus Premiumflächen

Die Schönefelder Gemeindevertreter setzen sich für ein gepflegteres Ortsbild ein. Die sogenannten Premiumflächen in der Gemeinde sollen deshalb künftig häufiger gepflegt werden. Zudem fordern die Volksvertreter Tempo-30-Zonen vor Kitas, Schulen und Senioreneinrichtungen.

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Die Grünflächen und der Mittelstreifen an der Bundesstraße B 96a werden ab 2017 als „Premiumflächen“ besonders gepflegt.

Quelle: Uta Schmidt

Schönefeld. Die Gemeinde Schönefeld soll sauberer, ruhiger und sicherer werden. In ihrer jüngsten Sitzung beauftragten die Gemeindevertreter den Bürgermeister Udo Haase (parteilos) damit, ein Tempolimit von 30 Kilometern in der Stunde vor allen Schulen, Kitas, Seniorenheimen und öffentlichen Spielplätzen auf Gemeindegebiet bei der zuständigen Straßenverkehrsbehörde zu beantragen. Dieser Schritt sei nötig, weil die Gemeinde aufgrund der stetig wachsenden Einwohnerzahl, ihrer Lage an der Berliner Stadtgrenze und der wachsenden Zahl von Unternehmen vor allem in der Speditionsbranche ein immer stärker werdendes Verkehrsaufkommen verzeichnet.

„Es ist davon auszugehen, dass mit der BER-Eröffnung eine weitere Steigerung des Straßenverkehrs stattfinden wird“, heißt es in der Beschlussbegründung. Von der wachsenden Verkehrsbelastung wären nicht nur die Haupt- und Umgehungsstraßen, sondern in hohem Maße auch die Nebenverkehrsverbindungen betroffen. Gemeinderatsvorsitzender Olaf Damm (CDU) sprach von einem „politischen Signal“, das die Gemeinde aussenden möchte. Bauausschuss-Vorsitzender Michael Smolinski (AfE) erläuterte, dass die Gemeinde damit noch auf eine Gesetzesinitiative, die auf die generelle Tempobegrenzung vor Schulen und Kitas ausgerichtet sei, hinaus möchte, um Tempo 30 auch an Spielplätzen und Seniorenheimen durchzusetzen. „Wir wollen zudem keine zeitliche Einschränkung. Ein 24-Stunden-Tempolimit kann den Lärm reduzieren. Da schlagen wir gleich zwei Fliegen mit einer Klappe“. Rainer Block (SPD) ergänzte, dass dieser Schritt am Standort des Seniorenheimes in Großziethen dringend nötig sei. „Der müsste aber auch auf die Karl-Marx-Straße ausweitet werden“.

Intensivere Pflege der Premiumflächen

Außerdem wollen die Schönefelder ein gepflegteres Ortsbild erreichen. Der Pflegeaufwand auf ortsbildprägenden Grünflächen, Grünzügen sowie auf befestigten Flächen soll ab 2017 intensiviert werden. Deshalb werden „Premiumflächen“ ausgewiesen, auf denen achtmal im Jahr die Grün- und Pflegearbeiten erfolgen sollen. Einbezogen werden auch das sogenannte Straßenbegleitgrün sowie Flächen, die sich in Zuständigkeit des Landkreises und des Landesbetriebes Straßenwesen (an Landes- und Bundesstraßen) befinden. Das betrifft dann auch den Mittelsteifen an der B 96a, der mindestens vier Mal im Jahr gepflegt werden soll. Sofern sich die Premiumflächen nicht in Gemeindeeigentum befinden, muss die Verwaltung Erlaubnisverträge mit den Eigentümern oder Straßenbaulastträgern abschließen. Michael Smolinski dazu: „Mit dem Wachsen der Gemeinde wird dieser Beschluss noch an Bedeutung gewinnen“. Weitere Flächen könnten in diese Liste aufgenommen werden.

Bereits der ehemalige Ausschuss „Ortsbild“ sowie der Bauausschuss hatten in Zusammenarbeit mit den Ortsbeiräten die Aufstellung der Liste von Premiumflächen erarbeitet. Die Gemeinde rechnet mit jährlichen Zusatzkosten von 11 000 Euro im Jahr.

Von Uta Schmidt

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