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Dahme-Spreewald Mehr Stadtlinie
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00:19 10.06.2017
Die Stadtlinie in Königs Wusterhausen sollte durchgängig fahren, wünschen sich Leser. Quelle: Gerlinde Irmscher
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Königs Wusterhausen

Die Königs Wusterhausener mögen ihre Stadt sehr. Das ist das klare Fazit einer MAZ-Umfrage in den acht Ortsteilen. Auf die Frage, was ihnen an ihrem Ort besonders am Herzen liegt, kamen von den Einwohnern zahlreiche Hinweise. Sie zeigen ein großes Interesse an einer gedeihlichen Entwicklung der Stadt. Ordnung und Sauberkeit sowie bessere Busverbindungen stehen auf der Wunschliste weit oben.

Auflagen für Ordnungsmuffel

Hierzu gab es die meisten Anmerkungen. So wünscht sich ein Leser, dass die Stadtverwaltung mehr auf die Sauberkeit achtet, zum Beispiel mit Ortsbegehungen und Auflagen an private und öffentliche „Ordnungsmuffel“, wie er schreibt. Ein weiterer Leser beklagt leerstehende, teils ruinöse Gebäude, „die Besucher schon an den Ortseingängen, aber auch im Zentrum empfangen.“ Er fragt, ob die Stadt keine Möglichkeiten hat, einzugreifen. Die Hinterlassenschaften von Hunden sind ein Ärgernis für manche Teilnehmer der Umfrage. „Kaum jemand nimmt die Häufchen mit“, schreibt eine Leserin. Ein stärkes Eingreifen des Ordnungsamtes wird ebenfalls gefordert. Aber auch an die Einwohner wird appelliert. „Ich wünsche mir, dass alle Menschen noch mehr auf Sauberkeit achten.“

Wunsch nach besseren Busverbindungen

Der Wunsch nach besseren Busverbindungen in der Stadt ist groß. Gleich mehrere Zuschriften betreffen die Stadtlinie 739. Sie solle rund um die Uhr die Route über Krankenhaus und Kirchplatz fahren, heißt es zum Beispiel. „Warum fährt die Stadtlinie tagsüber das Krankenhaus nicht an? Für Alte und Behinderte wäre das so wichtig“, schreibt eine andere Leserin. „Ganztags erforderlich und wünschenswert im Sinne vieler Bürger“ sei ein durchgängiger Verkehr der Stadtlinie, fordert jemand. Bessere Verkehrsverbindungen ins Umland und Anschlüsse an die Regionalbahn sowie ein Zehn-Minuten-Takt der S-Bahn sind weitere Wünsche.

Mehr Parkmöglichkeiten in Bahnhofnähe

Auf den Parkplatzmangel am Krankenhaus und am Bahnhof wird mehrfach hingewiesen. In der Nähe des Bahnhofs gebe es ab acht Uhr keine Parkmöglichkeiten mehr für Pendler, schreibt eine Leserin. Auf defekte und fehlende Gehwege im Königs Wusterhausener Neubaugebiet weist eine Leserin hin. „Unsere Stadtväter sollten mal einen Tag mit Gehhilfe durchs Neubaugebiet laufen, um zu sehen, wo und wie hier Abhilfe geschaffen werden kann.“ Ein anderer Teilnehmer der Umfrage vermisst gemütliche Gaststätten in dem großen Wohngebiet. Bessere Bürgersteige in der Stadt, sichere Schul- und Arbeitswege, mehr Streifenpolizistin auf den Straßen, die Einhaltung von Park- und Halteverboten, eine Belebung der Bahnhofstraße wünschen sich Einwohner.

Neue Mühle wird vergessen

Aus Kablow gibt es eine Beschwerde über die Kita. „Viele Eltern fühlen sich von der Stadt als Träger hängengelassen.“ Ein Leser aus Neue Mühle stellt mit Bedauern fest, das sich der Ort nicht positiv entwickelt hat. Die Küchenmeisterallee habe nur einseitig bis zum Strandbad einen befestigten Gehweg. Von den Gaststätten und Geschäften sei nichts mehr übrig. „Für die Stadt scheint es Neue Mühle nicht zu geben.“ Eine Leserin wünscht sich einen Sporttreff für Senioren in Neue Mühle.

Zernsdorfer Bürgerhaus, Senziger Schandfleck

Ein Zernsdorfer möchte eine preiswerte Nutzung des Bürgerhauses, möglichst kostenlos für den ortsansässigen Männerchor. Zum Kurpark gibt es den Hinweis, dass bei Sturm die kranken Kiefern umkippen. Der Mini-Teich in der Dorfmitte in Senzig sei ein Schandfleck, kritisiert ein Leser. Der Ausbau der Infrastruktur und der Badestellen wird gefordert. Waldesruh müsse an die Buslinie zum Königs Wusterhausener Bahnhof angeschlossen werden.

Eine Leserin wünscht sich kostenlose Kitas, ein Leser fordert freie Zugänge zum Wasser. Und in einer Zuschrift wird vor zu viel Bebauung in der Innenstadt und eine Ausweitung des Handelsnetzes gewarnt.

Von Frank Pawlowski

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