Menü
Märkische Allgemeine | Ihre Zeitung aus Brandenburg
Anmelden
Dahme-Spreewald Hitzige Debatte im Hauptausschuss
Lokales Dahme-Spreewald Hitzige Debatte im Hauptausschuss
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:18 27.03.2018
Ruhe vor dem Sturm: Bis zur letzten Minute bereiteten sich Bürgermeister Klaus-Dieter Quasdorf und die Vorsitzende der Gemeindevertretung Anette Lehmann auf die Sitzung des Hauptausschusses vor. Quelle: Andrea Müller
Anzeige
Bestensee

Bei der Sitzung des Hauptausschusses am Donnerstagabend im Bestenseer Gemeindesaal gab es nur einen einzigen Tagesordnungspunkt: Den Nachtragshaushalt wegen der Mehrkosten von 853.000 Euro für die Kita in Pätz und die Aufstockung der Grundschule.

Gleich nach der Eröffnung der Sitzung verlas der Bürgermeister und Vorsitzende des Gremiums Klaus-Dieter Quasdorf (parteilos) eine Erklärung. „Der in der Öffentlichkeit erhobene Vorwurf, der Bürgermeister hätte die Gemeindevertreter nicht oder zu spät über möglichen Mehrkosten informiert, entspricht nicht den Tatsachen“, so Quasdorf.

Die Kinder fühlen sich in der neuen Kita in Pätz pudelwohl. Die Freude wird nun etwas getrübt wegen der zu erwartenden Mehrkosten. Quelle: Andrea Müller

Dann ging er noch einmal auf die Ursachen der Mehrkosten ein und nannte die Erhöhung der in der Kita zu betreuenden Kinder auf 181 und die Vergrößerung der Fläche für die Außenanlagen auf 2500 Quadratmeter. Für die Schule bezifferte Kämmerer Heimo Ludwig in einer Power-Point-Präsentation die entstandenen Mehrkosten. Hier gehe es vor allem um die veränderte Fassadengestaltung und das andere Herangehen an das geplante Observatorium auf dem Dach. Insgesamt ergebe sich eine Summe von rund 853.000 Euro.

Abläufe werden von der Verwaltung organisiert

Quasdorf wehrte sich in seiner Erklärung vehement dagegen, er als Chef der Verwaltung oder die Verwaltungsmitarbeiter selbst trügen die Verantwortung. „Als Chef der Verwaltung organisiere ich die Arbeitsabläufe so, dass die Projekte und Ziele, die im Haushalt gebildet werden, wirtschaftlich und unter Berücksichtigung von Recht und Gesetz umgesetzt werden“, sagte er. Eine frühere Information mit fundamentierten Zahlen sei nicht möglich gewesen.

Kuttner will sich nicht erpressen lassen

Dem setzte Jürgen Ostländer (Plan Bestensee) einen detaillierten Zeitplan entgegen. „Seit gestern liegen uns erst Unterlagen vor, die nachvollziehbar sind“, resümierte er und kündigte an, dem Nachtragshaushalt nicht zuzustimmen. Dann sprach Michael Kuttner (CDU). „Mich stört vor allem die Erpressung, wie wir hier den Nachtragshaushalt durchwinken sollen“, meinte er. Andreas Scholz (unabhängige Bürger) widersprach den Ausführungen der Vorredner und verlangte vor allem einen Blick nach vorn. „Auf jedem Bau gibt es Komplikationen, durch die die Kosten steigen können“, sagte er. In der Abstimmung waren vier Mitglieder des Ausschusses für und vier gegen den Nachtragshaushalt, der nun in die Gemeindevertretung am 10. April geht. Dann bekam der Chef der bauausführenden Firma EFF Bau Heiko Flieger das Wort. „Wenn die Mittel nicht beschlossen werden, veranlasse ich Montag einen Baustopp“, kündigte er an.

Von Andrea Müller

Zwei Jahre hat Thomas Seyer aus Zeesen hat seiner neuen CD gearbeitet. Jetzt sind 15 Lieder entstanden, in denen der Musiker seine Heimat und die Liebe besingt. „Liebesland“ hat Seyer das Werk genannt.

27.03.2018

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke eröffnet die beliebte Vortragsreihe „Seniorenseminar“ der Technischen Hochschule Wildau. Im Gespräch mit dem früheren TH-Präsidenten László Ungvári plaudert er über die „Moderne Heimat Brandenburg“. Und dann hat der Regierungschef auch noch ein Geschenk für die TH dabei.

26.03.2018

Dieser Fall gibt Rätsel auf. In Lübben wird bei einer Explosion in einer Munitionsfabrik ein 55 Jahre alter Arbeiter getötet. In seinem Wohnhaus findet die Polizei später ein Sammelsurium an Sprengmitteln.

23.03.2018
Anzeige