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Mercedes eröffnet Service-Center am BER

Woidke will verlässliches Eröffnungsdatum für Flughafen Mercedes eröffnet Service-Center am BER

Wann der neue Hauptstadtflughafen öffnet, steht noch in den Sternen. Die ersten Unternehmen, die von dem Drehkreuz profitieren wollen, sind schon dort. Jetzt hat Mercedes einen Standort eröffnet. Brandenburgs Ministerpräsident Woidke mahnte bei der Feier an, dass ein verlässliches Eröffnungsdatum für den BER genannt werden muss.

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Quelle: dpa

Schönefeld. Mercedes-Benz hat am Freitag seinen neuen Stützpunkt am Flughafen Schönefeld offiziell eröffnet. Das Airport Center wurde für den neuen Hauptstadtflughafen konzipiert, der anders als geplant noch nicht an den Start gegangen ist. Auf dem Gelände an der Autobahn A113 sollen täglich bis zu 300 Autos gewartet werden. In dem Autohaus werden auch Taxis aus Berlin und Brandenburg überholt.

Der Berliner Flughafen BER in Schönefeld aus der Luft. Seit 2006 wir der neue Hauptstadtflughafen gebaut. Mitte Juni 2012 sollte dort der Flugbetrieb aufgenommen werden, doch technische und organisatorische Probleme verzögerten die Eröffnung auf (bisher) unbestimmte Zeit hinaus.

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Das Taxizentrum in Berlin-Kreuzberg bleibe aber erhalten, sagte der Berliner Mercedes-Chef Walter Müller. In Schönefeld arbeiten bereits 70 Mercedes-Mitarbeiter. Zur Flughafeneröffnung sollen es mehr als 100 sein.

Der Hauptstadtflughafen muss nach Worten von Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) ein verlässliches Eröffungsdatum nennen. "Sorgfalt und Gewissenheit geht vor Leichtsinn", sagte er am Freitag bei der Eröffnungsfeier für den neuen Stützpunkt von Mercedes-Benz. Ein neuer Eröffnungstermin werde erst dann genannt, "wenn zu 95 bis 99 Prozent sicher" sei, dass er eingehalten werden könne. Das Autohaus der Daimler-Marke sei ein "Signal des Vertrauens in diesen Standort".

Ein kleiner Zeppelin mit einem symbolischen Schlüssel schwebt vor dem Logo des neuen Mercedes-Servicestützpunktes zur Eröffnungszeremonie. Im Hintergrund von rechts nach links stehen Niederlassungsleiter Rene Rudelt, Ministerpräsident Dietmar Woidke, Walter Müller, Direktor Mercedes-Benz Berlin, Harald Schuff, Geschäftsführer Vertrieb Mercedes Deutschland und Moderatorin Tanja Bülter.

Quelle: dpa

Rund um den Flughafen haben sich bereits einige Firmen angesiedelt. Zum Beispiel ein Hotel. Das ist zwar gut belegt. Denoch bleiben dem Flughafenhotel die eigentlichen Gäste. Solche, die am BER landen und von dort wieder abheben. Der Hotelbetreiber muss seine Gäste mit günstigen Angeboten locken.

Kurios: Auch ein Zahnarzt hat sich bereits am BER angesiedelt. Aber auch dort lassen die Patienten auf sich warten. "Wir haben unsere Airport-Praxis für eine Kleinstadt konzipiert, aber ein Dorf bekommen", sagt Zahnärtzin Constanze Schönberg. Sie hofft auf die Zukunft. Rund um den Flughafen sollen einmal 40.000 Arbeitsplätze entstehen.

dpa und MAZonline

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Dass der Hauptstadtflughafen BER einfach nicht eröffnen will, hat auch für viele Geschäftsleute in der Region Folgen. Zum Beispiel für Guntram Kreissl. Er führt ein Hotel direkt am Flughafen. Er muss die Gäste mit Sparangeboten locken.

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