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Miersdorfer Feuerwehr bekommt neue Räume

Anbau kostet 750.000 Euro Miersdorfer Feuerwehr bekommt neue Räume

Die Feuerwehrleute von Miersdorf haben lange auf diesen Anbau gewartet. Nun sollen die neue Umkleide- und Sanitärräume bekommen. Billig ist das nicht. Kalkuliert wird mit 750.000 Euro.

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Miersdorf. Kranfahrer Thomas Jilek hebt direkt neben der Miersdorfer Feuerwache die Erde für das Fundament des künftigen Erweiterungsbaus aus. „Endlich“, sagt der Miersdorfer Wehrführer Klaus Speiler, der das Geschehen rund um „sein“ Gerätehaus in der Dorfstraße fast täglich verfolgt. Monatelang hatten die Abgeordneten des Zeuthener Gemeindeparlaments diskutiert, verworfen und wieder beraten, ehe sie die benötigen 750 000 Euro für den Anbau freigaben. Da war gar von der Aufgabe von einem der beiden Zeuthener Feuerwehr-Standorte und von Luxus-Modernisierung die Rede, ehe der Druck auch von der Feuerwehr-Unfallkasse so groß wurde, dass endlich gehandelt wurde. „Von Luxus kann keine Rede sein“, erbost sich Speiler bei einem Rundgang durch das alte Gerätehaus und verweist auf die Sanitäranlagen.
„Selbstverständlich kann es ganz nett sein, wenn Männlein und Weiblein gemeinsam duschen. Aber das ist kein Zustand für Einsatzkräfte der Feuerwehr“, betont der Wehrleiter. Ähnliches gilt für die Toiletten, die im Miersdorfer Gerätehaus von Frau und Mann gleichermaßen genutzt werden müssen. Die Feuerwehr-Unfallkasse stufte dies als gravierende Mängel ein, wobei die Liste der Beanstandungen damit längst nicht abgeschlossen ist. Als unhaltbar charakterisiert die Versicherung auch das Umkleiden der Feuerwehrleute direkt neben den ausfahrenden Einsatzfahrzeugen. Zwischen den Kleiderhaken und den Löschzügen verbleibt in der engen Halle nicht einmal ein knapper Meter. In der gebotenen Eile könnten sich Feuerwehrleute auch in der Absauganlage der Fahrzeuge verfangen. Und das bei einer freiwilligen Feuerwehr, die jährlich zu 150 bis 180 Einsätzen ausrückt.
Mit dem Anbau entsteht eine neue Halle mit zwei Stellplätzen für große Feuerwehrautos sowie an der Rückfront ein neuer Haupteingang. Direkt daneben befinden sich dann in einem eingeschossigen Bau mit Flachdach die Umkleide- und Sanitärräume für insgesamt 55 Feuerwehrleute, selbstverständlich für Frauen und Männer getrennt. Der neue Haupteingang ermöglicht auch die ungehinderte Anfahrt der Kameraden, weil die Löschfahrzeuge an der Vorderseite ausfahren. Außerdem werden auf dem Grundstück für die Einsatzkräfte 23 Parkplätze gebaut.
Mit der Erweiterung wird nach Angaben von Bauamtschef Henry Schünecke auch der Altbau einer Verjüngungskur unterzogen. Dies betrifft den Einbau einer neuen Heizung, einer modernen Elektrik sowie der bisher fehlenden Brandmeldeanlage. Schünecke hofft, dass Anbau und Sanierung im Sommer nächsten Jahres abgeschlossen sind. Und dies, obwohl erschwerend jetzt noch direkt vor der Tür die neue Ortsdurchfahrt gebaut wird.

Von Franziska Mohr

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