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Dahme-Spreewald Millionen für die Transversale
Lokales Dahme-Spreewald Millionen für die Transversale
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07:04 09.02.2017
Der Megakreisel in Waltersdorf ist der erste fertiggestellte Kreisel auf der neu entstehenden Transversale. Quelle: Helicolor-Luftbild Ost GmbH
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Schönefeld

Lange lag das Projekt in der Schublade. Nun wird es nach und nach angegangen – die Transversale in Schönefeld: eine rund vier Kilometer lange Entlastungsstraße vom Gewerbegebiet Waltersdorf bis hin zum ehemaligen Baufeld Ost, dem heutigen BBI Business Park. Zwischen der A113 und A117 gelegen, soll die Transversale künftig als Beipass dienen. Vier Kreisverkehre wird es auf der Strecke geben. Einer davon, der Megakreisel in Waltersdorf, ist bereits seit 2016 fertiggestellt. Er ist Ausgangspunkt der Straße, die mit Kreiseln und einer Brücke über die Bahntrasse bei der Berliner Chaussee Staus verhindern, die Autobahnen entlasten und die Erschließung der Gewerbegebiete fördern soll. Mit geplant ist der Bau eines Haltepunkts für die Züge der Regionalbahn.

Bauzeit: drei Jahre

Rund 17 Millionen kosten alleine Straße und Brücke nach Schätzung der Gemeindeverwaltung. Die Bauzeit soll drei Jahre betragen. Erst nach der Eröffnung des BER wird der Baustart sein. Derzeit werden Grundstücke für den Straßenbau von der Gemeinde erworben, ist ein erster Bauantrag genehmigt, ein zweiter zur Realisierung des Projekts gestellt.

„Für die Transversale haben wir jetzt große Mittel eingeplant, um erst einmal die Grunderwerbe zu sichern und von den Eigentümern die Grundstücke abzukaufen, die wir für die Straße brauchen – ein langwieriger Prozess“, sagte Schönefelds Bürgermeister Udo Haase (parteilos). Die Transversale sei wichtig. „Wir brauchen eine Verbindung zwischen den beiden Gewerbegebieten. Sonst kriegen wir keine Erschließung.“ Man plane viele solcher Beipässe, „weil sonst der Verkehr zusammenbricht“, so Haase weiter. Auf diese Weise würden die B96 und die Autobahnen entlastet. „Die Transversale wird noch mit der alten Autobahn A117 verbunden. Deshalb bauen wir dort auch den Autobahnanschluss Hubertus“, sagte der Bürgermeister.

Das Land soll sich engagieren

Die Fertigstellung hänge in erster Linie davon ab, wann der Flughafen eröffnet, ferner vom Interesse der Investoren, sich dort anzusiedeln und zu bauen, darüber hinaus davon, wie sich das Land mit Fördermitteln engagiert. Haase: „Beginnen wollen wir erst nach der Flughafeneröffnung, weil zuerst die Investoren kommen müssen, die Geld auf den Tisch legen.“ Die Gemeinde alleine könne nicht alles bezahlen. „Es muss eine Nachfrage geben und dann machen wir das.“ Deshalb werde alles vorbereitet, erfolgten Flächensicherung und Bauplanung.

Kritik an dem Projekt kommt von den Linken. „Die Transversale mit neuem Haltepunkt für die Regionalzüge ist sinnvoll. Sie kommt aber viel zu früh“, sagte Wolfgang Katzer (Linke). „Erst hieß es, wir planen nur, jetzt wir bauen auch“, so Katzer weiter. Allerdings wisse man noch gar nicht, was und wann sich dort etwas entwickelt, nur, dass alles länger brauche. Bei manchen Projekten müsse man klärend auf die Bremse treten. Der Linken-Politiker sieht das Land in der Pflicht, solche BER-Umfeld-Projekte zu fördern. Katzer: „Das Land sagt immer ,Gemeinde Schönefeld, macht ihr mal und bezahlt selbst’.“

Von Oliver Becker

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