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Dahme-Spreewald Minireporter ganz groß
Lokales Dahme-Spreewald Minireporter ganz groß
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00:17 27.03.2017
Die Friedersdorfer Minireporter mit ihren Klassenlehrern beim Gruppenfoto. Die Kinder zeigen ihre Projektmappen. Quelle: Frank Pawlowski
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Friedersdorf

Die Projektmappen der Mädchen und Jungen sind schon gut gefüllt mit Zeitungsausschnitten. Seit gut zwei Wochen steht bei den Schüler der Klassen 5a und 5b aus der Grundschule Friedersdorf die MAZ mit auf dem Stundenplan. Sie nehmen am Projekt „Minireporter“ teil. Für Donnerstag luden sie einen MAZ-Reporter in die Schule ein – und löcherten ihn mit vielen tollen Fragen.

Kinder waren sehr gut vorbereitet

Es dauerte nicht lange, da flogen die Arme in die Höhe. Die Minireporter hatten sich sehr sorgfältig auf das Interview vorbereitet. Wann wird die Zeitung gedruckt? Warum besteht die MAZ aus so vielen Teilen? Wie viele Menschen arbeiten im Verlag? Die Fragen sprudelten nur so heraus aus den Kindern. Aufmerksam lauschten sie den Antworten, machten sich Notizen.

Kritik am Titelfoto der Donnerstagausgabe

Sie erfuhren, wie die Lokalredaktion in Königs Wusterhausen arbeitet und dass sie ein Teil des MAZ-Unternehmens ist, für das mehrere hundert Menschen im ganzen Land Brandenburg tätig sind – vom Anzeigenverkäufer bis zum Zeitungszusteller, vom Drucker bis zum Reporter. Ein Junge zeigte auf das Titelfoto der aktuellen MAZ, das schwerbewaffnete Polizisten in London zeigt. „Das macht den Leuten Angst, das ist nicht gut“, meinte er.

Polizeiberichte werden am meisten gelesen

Überhaupt hatten die Kinder einiges zur Zeitung zu sagen. Bei der Frage, was sie am liebsten lesen, gab es einen klaren Favoriten – es sind die Polizeiberichte. Aber auch der Lokalteil, Sport und das Rätsel stehen hoch im Kurs, ebenso wie Bilder von Tieren. Die Minireporter vermissen allerdings Kinderrätsel und Themen für Kinder in der Zeitung. Ein Mädchen wünschte sich, dass Berufe vorgestellt werden, damit sich Schüler nach ihrem Abschluss besser orientieren können.

Schüler sind vielseitig interessiert

Jemand wollte wissen, wie lange Journalisten am Tag arbeiten müssen und ob sie schreiben können, was der Regierung nicht gefällt. Die Flüchtlinge und Donald Trump waren ebenfalls ein Thema. Das vielseitige Interesse der Kinder zeigte sich auch an ihren Berufswünschen. Angehende Modedesigner und Polizisten meldeten sich, Tierärzte, eine Lehrerin, Fußballstars, eine Unternehmerin, Musiker, Schauspieler, Automechaniker und sogar eine Geologin.

Süße Überraschung für den Gast

Für das Gruppenfoto mit den Klassenlehrern Petra Fubel und Andreas Binder zeigten die Kinder stolz ihre Projektmappen, die sie in den kommenden Wochen weiter füllen werden. Zum Abschluss gibt es ein Diplom. Das haben sich die Friedersdorfer Minireporter schon jetzt verdient, denn sie sind große Klasse – und charmante Gastgeber: ihren Besucher verabschiedeten sie mit einem Doppelpack Merci-Schokolade. Dankeschön!

Von Frank Pawlowski

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