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Mit Ehrgeiz und Spaß im Boot

Zwölf Teams kämpften beim siebten Drachenfischer-Fun-Cup in Wildau um den Sieg Mit Ehrgeiz und Spaß im Boot

Eine Riesengaudi bot das Drachenbootrennen auf der Dahme nicht nur den Teilnehmern, sondern auch für die begeisterten Zuschauern. Trotz angekündigter Unwetter wurde der sportliche Spaß nur von einigen kurzen Schauern heimgesucht. Für die Wassersportler war das natürlich kein Problem.

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Kurz vor dem Ziel wurde um jeden Zentimeter gekämpft.

Quelle: Gerlinde Irmscher

Wildau. Zwölf Teams waren in diesem Jahr der Einladung des Anglervereins Wildau zum siebten Drachenfischer-Fun-Cup gefolgt. Am Samstag kamen aber nicht nur die Sportler, sie brachten auch gleich noch Familien und Freunde mit. Während die Paddler mächtigen Spaß auf dem Wasser hatten und um jede Sekunde kämpften, amüsierten sich die Gäste am Ufer der Dahme aber nicht, ohne ihre Favoriten gebührend anzufeuern. „Das Wichtigste neben dem sportlichen Ehrgeiz ist bei uns die Freude und die gute Stimmung“, erklärt Thomas Wilde, der Vorsitzende des Vereins.

Jedes Team musste drei Vorläufe absolvieren, wovon der Schlechteste gestrichen wurde. Aus der Zeit der anderen beiden ergab sich der Startplatz für das Finale. Die Organisatoren hatten aber immer auch einen Blick auf den aktuellen Wetterbericht, um bei einem herannahenden Gewitter den Wettkampf rechtzeitig abbrechen zu können. „Aber wir hatten Glück, die paar kurzen Schauer, die wir hier abbekommen haben, konnten uns die Laune nicht verderben“, freute sich Thomas Wilde.

Am Ende verwiesen die „Zoo Center Dragons“ aus Fürstenwalde mit einer Rekordzeit von 50,97 Sekunden die „Biergarde“ aus Senzig (52,59 Sekunden) auf den zweiten Platz und konnten den Pokal des Fun-Cups mit nach Hause nehmen. Im Regio-Cup hatten wieder einmal die „Shrimpskutter“ aus Zeuthen die Nase vorn.

Sie sind das erste Mal in Wildau dabei: „Die Wilde Bande und Freunde“. Vor sechs Jahren hatten die Tierpfleger, Handwerker und Gärtner aus dem Tierpark und Zoo in Berlin die Idee, in der Freizeit mal etwas gemeinsam zu machen, und so kamen sie zum Drachenbootfahren. „Die Gegner sind ganz ordentlich hier und Spaß gibt es auch genug“, lobte Ronald Lächert die Organisatoren. Die „Deaf Fire Drake“ waren diesmal sogar mit zwei Mannschaften dabei. „Schön, dass wir hier so gut aufgenommen werden und gemeinsam etwas unternehmen können“, bedankte sich Teamchef Hans Diskau. Die Paddler sind gehörlos und orientieren sich an der Bewegung des Trommlers.

Für die kleinen Gäste gab es in der Mittagspause eine Probefahrt im Drachenboot und für die Teams den Mittagspausen-Cup – Angelkähne mussten mit Schaufel, Spaten und Paddel ins Ziel gebracht werden.

Von Gerlinde Irmscher

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