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Dahme-Spreewald Mit Fair-Gehandeltem zum Umwelttag
Lokales Dahme-Spreewald Mit Fair-Gehandeltem zum Umwelttag
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14:15 03.06.2016
Marlies Menzer (l.) und Maya Riediger werben im Eine-Welt-Laden für fair gehandelten Kaffee. Quelle: Uta Schmidt
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Königs Wusterhausen

Bei einem gemeinsamen Umwelttag will der neugegründete Umweltkreis der evangelischen und der freikirchlichen Gemeinden sowie der katholischen Kirchengemeinde Königs Wusterhausen am Sonntag den Blick der Besucher auf ökologische und umweltorientierte Themen wie den fairen Handel, Bioprodukte oder die vegane Küche lenken. „Wir unterstützen das Anliegen und werden bei dieser Gelegenheit über fair gehandelten Kaffee informieren und unseren Aha-Kaffee, eine Mischung aus afrikanischen und lateinamerikanischen Sorten, zum Probieren ausschenken“, sagt Maya Riediger, die Vorsitzende des Vereins „Wir für eine Welt“, der den Eine-Welt-Laden in der Königs Wusterhausener Maxim-Gorki-Straße betreibt. Die Mitglieder wollen bei dieser Gelegenheit Besucher dazu anregen, sich einmal näher mit der Herkunft und der Qualität von fair gehandelten Produkten zu beschäftigen.

Viele Artikel wie Schokoladen und Kaffee aus Lateinamerika, Tee und Gewürze aus Asien gehören bereits zur gefragtem Bio-Palette des Ladens im kleinen Holzhaus nahe des Bahnhofs. „100 Prozent fairer Handel bedeutet nichtgewinnorientiertes Wirtschaften, die Unterstützung von kleinen Erzeugergemeinschaften sowie eine Produktion ohne Kinderarbeit“, erklärt Vorstandsmitglied Marlies Menzer. Mehr Wissen darüber soll am Sonntag ein Film vermitteln, der die Arbeit der Importorganisation El Puente vorstellt. Die Produkte aus dem Eine-Welt-Laden der Stadt stammen zum größten Teil aus der Verbindung mit El Puente.

Länderkaffees sind bei Kunden beliebt

Beliebt bei Kunden sind zum Beispiel die Länderkaffees aus Kamerun und Äthiopien, vor allem eine exotische Sorte aus Papua-Neuguinea und Kaffee aus Kuba, der auch im Herkunftsland geröstet wird. „Die Produkte sind zwar etwas teurer als im Supermarkt, beim Kauf unterstützt man aber nicht nur den guten Zweck des gerechten Handels, sie schmecken vor allem auch besser“, meint Menzer, die durch ihre Mitarbeit im Laden selbst zur Kaffee- und Schokoladenkennerin geworden ist. Bohnen der Sorte Arabica etwa würden von Bauern ökologisch angebaut, luftgetrocknet und später in Deutschland im schonenden Verfahren geröstet. „Bei der langen Röstung von über 15 Minuten verschwinden die Bitterstoffe und der Kaffee wird bekömmlicher und ergiebiger“, erklärt sie die Vorzüge. Die Kaffeebauern, die ihre Ware an Kooperative verkaufen, erhielten höhere Erlöse, könnten von ihrer Arbeit leben, die Familien ernähren und die Kinder in die Schule schicken.

Zwei Drittel des Umsatzes erzielen die zehn Vereinsmitglieder im Eine-Welt-Laden durch den Verkauf derartiger Lebensmittel, ein Drittel durch Handwerksprodukte wie Schals aus Baumwolle und Schnitzereien. Um die Öffnungszeiten von montags bis Freitag von 9 bis 18 Uhr zu garantieren, suchen sie Verstärkung durch weiteres „Verkaufspersonal“ und Unterstützer. Die Vereinsmitglieder von „Wir für eine Welt“ freuen sich bereits auf interessante Gespräche beim ersten gemeinsamen Umwelttag der Kirchengemeinden, der vom 11.30 bis 15 Uhr auf dem Pfarrgrundstück der katholischen Kirche in der Friedrich-Engels-Straße 6 stattfindet. Vorgestellt werden dabei verschiedene Umweltprojekte, Gesundheitsangebote wie Yoga und gesunde Ernährung. Die Schlussrunde um 15 Uhr steht unter dem Motto „Anders leben und anders wirtschaften – ist machbar“. Einnahmen werden für Baumpflanzaktionen in der Stadt verwendet.

Von Uta Schmidt

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