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Mit Goethe und gelben Rosen

Massow Mit Goethe und gelben Rosen

Beim Sommerfest im Flüchtlingsheim Massow konnten sich die Besucher davon überzeugen, was die Teilnehmer bei einem Theaterprojekt gelernt haben. Zugleich bedankten sich die Bewohner mit der Feier bei ehrenamtlichen Helfern, die sie in ihrer neuen Heimat unterstützen.

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Der Tanz „Dabke“ wurde gemeinsam getanzt.

Quelle: Gerlinde Irmscher

Massow. Beim Sommerfest im Flüchtlingsheim in Massow hatten sie ihren großen Auftritt, die Teilnehmer des Theaterprojektes der Projektfabrik. Die Gäste hörten etwas über Goethe, über die Teilnehmer selbst und Goethes Gedicht „Um Mitternacht“. Und als die elfjährige Nagham bei ihrem Lied „Wenn ich ein Vöglein wär“ anfangs etwas zögerlich war, sangen die Zuhörer leise mit.

Das Theaterprojekt läuft seit Mai und wird ermöglicht durch das Jobcenter Königs Wusterhausen und die ZAL Berlin-Brandenburg GmbH. Seit Anfang Mai kommen Katja Herrmann und Mansur Ajang nach Massow, um mit den Bewohnern das „Sprachkulturprojekt“ durchzuführen. „Körper und Seele gehören dazu und wir versuchen durch unsere Kultur, wie am Beispiel Goethe, Sprache zu vermitteln“, so Mansur Ajang. Mohamed Abdulaist ist vor elf Monaten nach Massow gekommen. „Ich habe das Gefühl, ich muss an dem Projekt teilnehmen, es ist wichtig für meine Zukunft, sprechen zu lernen“, sagt der gelernte Automechaniker aus Syrien.

Dankeschön für die Helfer

Das Sommerfest am Freitagnachmittag war auch ein Dankeschön an all die Helfer. Sie lernten bei der Gelegenheit gleich einmal den arabischen Tanz „Dabke“. Für die Jüngsten gab es noch eine Überraschung. Die Halber Feuerwehr kam mit Blaulicht und schickte einen Wasserstrahl in den Himmel – sehr zur Freude der Kinder.

Moied Alalwi ist seit 13 Monaten in Massow. „Es ist sehr schön heute, mit allen zusammen und den Deutschen zu feiern“, erklärte er. Ganz unvermittelt verteilte Mirna Alfadel gelbe Rosen. Sie sollen für Freude und Liebe unter den Menschen stehen.

Von Gerlinde Irmscher

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