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Mittelalterstimmung beim Stadtfest Mittenwalde

Schenkendorf Mittelalterstimmung beim Stadtfest Mittenwalde

Das dreitägige Stadtfest von Mittenwalde wurde in diesem Jahr in Schenkendorf gefeiert. Anlass der Ortswahl war das 700-jährige Bestehen des Dorfes, das in diesem Jahr begangen wird. Entsprechend mittelalterlich ging es bei dem Fest zu.

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Bärbel Schulz (l.) erklärt Karen Kramer, was alles in Schenkendorf auf der Denkmalliste steht.

Quelle: Gerlinde Irmscher

Schenkendorf. 700 Jahre ist es her, dass Schenkendorf erstmals urkundlich erwähnt wurde. Aus diesem Anlass hatte die Stadt Mittenwalde den Ortsteil zum Veranstaltungsort des dreitägigen Stadtfestes erkoren, an dem, ganz dem Anlass entsprechend, das Mittelalter heraufbeschworen wurde.

Mithilfe des Showteams Roth verwandelte sich das Festgelände auf dem Reiterhof Michael in einen Mittelaltermarkt. Auf dem Festprogramm standen unter anderem Ritterspiele und eine „Nacht der Vampire“.

Den Startschuss gab ein Festakt in der Dorfkirche am Freitagabend. „Es lohnt sich zu feiern. 700 Jahre sind nicht nur Geschichte, es sind Erlebnisse, auf die man zurückschaut“, sagte Pfarrer Hartmut Hochbaum von der Kanzel. Für seine Rede hatte er sich als Grundlage einen Spruch aus den Briefen des Paulus an die Epheser gewählt: „Seid fleißig, zu halten die Einigkeit im Geist durch das Band des Friedens.“ Hochbaum erklärte, die Gemeinschaft lebe von der Form des Miteinanders. So gut wie man mitein­ander auskomme, so gut lebe man miteinander.

Höhepunkt des Festaktes war die Präsentation der Dorfgeschichte von Jule Matthes. Mit ihrer ausdrucksstarken Stimme zog sie die Zuhörer in den Bann. Unterstützt wurde sie von Christiane Scheetz an der Orgel, Karl Bolduan an der Gitarre, der Sängerin Caroline Steinkrug und den Freien Sängern Zernsdorf. Aus der polnischen Partnergemeinde Stare Miasto waren der stellvertretende Bürgermeister Darius Puchat, Jolanta Sobczak, Lesław Wejman und Janusz Frysiak gekommen, um zu gratulieren. Im Anschluss an den Festakt erhielten die Gäste durch die Ritter des Showteams Geleit zum Festplatz.

Der zweite Tag begann mit einem Festumzug durch den Ort. Vereine der Stadt präsentierten sich auf dem Festplatz.

Für Ronny Reibeholz und seine Kameraden von der Freiwilligen Feuerwehr Krummensee begann der Tag schon um sechs Uhr. Dafür konnten sie den Besuchern dann auch 300 Portionen Erbsensuppe aus ihrer Gulaschkanone anbieten. Bei den Sportfischern von Krummensee konnte man sich derweil im Turnierangeln üben.

Der Heimatverein Schenkendorf präsentierte auf 14 Tafeln die Geschichte des Ortes in Bildern. Ortschronistin Bärbel Schulz hat die Daten über Jahre hin zusammen getragen. Wer noch mehr über die Familie Mosse und das Rittergut Schenkendorf von 1896 bis 1996 erfahren wollte, konnte das Buch von Christine Oliwkowski kaufen. Am Stand der Kita „Regenbogen“ erfreuten sich nicht nur die Kleinen an den Experimentierspielen. Enna, Annika und Katie aus Krummensee hatten keine Schwierigkeiten, beim Motzener Heimatverein das Bilderquiz zu lösen. „Es ist ein schönes Angebot und hat Spaß gemacht“, sagt Anne Reizig aus Schenkendorf.

Von Gerlinde Irmscher

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