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Dahme-Spreewald Mittenwalde plant Datenoffensive
Lokales Dahme-Spreewald Mittenwalde plant Datenoffensive
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21:33 08.10.2014
Mittenwalde

Die Stadt Mittenwalde setzt auf „Open Data“, also das Offenlegen und die Bereitstellung von Daten zur Stadt und deren Entwicklung im Internet. „Wir haben uns vorgenommen, noch transparenter zu werden, als wir es zum Beispiel mit dem Statistischen Jahrbuch schon sind“, sagt dazu Mittenwaldes Hauptamtsleiter Matthias Vogel. „Diese Daten kann man bis jetzt nur ausdrucken, aber mit Open Data herunterladen und zum Beispiel in Excel-Tabellen einfügen“, berichtet Vogel weiter.

Zugang zu Daten wird erleichtert werden - Datenschutz bleibt gewahrt

Interessierten wird es so erleichtert, die im Internet veröffentlichten Informationen individuell weiterzuverarbeiten, zum Beispiel bei Vorträgen für die Schule. Es geht dabei Vogel zufolge um „nicht personenbezogene Daten, die nicht unter den Datenschutz fallen“, etwa Werte zur Bevölkerungsentwicklung, zum städtischen Haushalt, zu Kitaplätzen, Schulen oder zum Gewerbe. Auch Flächenangaben zum Gemeindeeigentum und statistische Werte des Standesamtes fallen beispielsweise darunter.

Das Open-Data-Projekt der Stadtverwaltung wurde auch am Montagabend in der Sitzung des Mittenwalder Hauptausschusses vorgestellt. Es soll zum Einen auf der Homepage der Stadt eingebunden werden und zum Anderen an ein bundesweites Portal mit Daten aller Verwaltungsebenen, kurz „GovData“, andocken. „Die Behörde will sich damit öffnen. Ich finde das super und würde noch viel mehr übers Internet arbeiten“, sagt Maja Buße (CDU), die Vorsitzende des Hauptausschusses, zu dem Vorhaben.

Auch in Schönefeld wird über mehr Offenheit diskutiert

Buße hat nach eigener Aussage auch entscheidenden Anteil daran, dass seit Neuestem alle Niederschriften der städtischen Gremien wie der Ausschüsse und Ortsbeiräte online allgemein zugänglich gemacht werden. Das hatten auch andere Mitglieder der verschiedenen Gremien in den vergangenen Sitzungen fraktionsübergreifend immer wieder befürwortet.

Auch andernorts, etwa in Schönefeld, wird darüber diskutiert, wie die Verwaltung für den Bürger künftig noch offener arbeiten könnte. Dort zeigen sich viele Gemeindevertreter mit dem Bürgerinformationssystem der Gemeinde im Internet sehr zufrieden.

Von Michaela Grimm

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