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Mittenwalde Teiche müssen weiter auf Sanierung warten
Lokales Dahme-Spreewald Mittenwalde Teiche müssen weiter auf Sanierung warten
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05:34 12.01.2019
Die Brusendorfer Teiche sollen saniert werden. Eigentlich waren die Maßnahmen schon eher vorgesehen. Doch es fehlten noch Genehmigungen. Die liegen jetzt vor. Quelle: Andrea Müller
Brusendorf

 Die Brusendorfer Teiche ruhen friedlich inmitten des Ortes. Anders als erwartet, gefällt das jedoch den meisten Brusendorfern nicht. Der Grund: Die beiden Teiche sollten längst saniert sein. Vor rund zwei Jahren hatte man wegen der geplanten Sanierungsmaßnahmen mehrere Bäume an der Südseite der beiden Gewässer gefällt.

Mehrere Bäume gefällt

„Die Fällungen waren damals sehr umstritten“, erinnert sich Ingo Korowski, der sich in der Dorfgemeinschaft engagiert. Die hatte vor einigen Jahren einmal selbst den kleineren Teich entschlammt. Gefällt wurden damals mehrere Pappeln und Rosskastanien. Als Begründung hieß es, die Bäume würden zu viel Licht wegnehmen. Zudem fiele das Laub im Herbst in die Gewässer. Das wiederum führe dazu, dass diese immer mehr verdrecken und verschlammen.

Warten auf Genehmigungen

Im Auftrag des BADC (Berlin-Brandenburg Entwicklungs-Gesellschaft) betreut die Firma IDAS aus Luckenwalde das Projekt. Sie hatte damals auch die Fällungen veranlasst. Jetzt, so Antje Girschick, Geschäftsführerin der BADC, habe bis kurz vor Jahresende 2018 gewartet werden müssen, bis alle notwendigen Genehmigungen eingeholt sind.

Mehrere Ämter mischten mit

„Die liegen jetzt vor“, versichert Antje Girschick. Vornehmlich sei es dabei um die wasserrechtliche Erlaubnis gegangen, die immer dann eingeholt werden müsse, wenn in Gewässer eingeleitet werde. Zudem hatten auch der Natur- und Denkmalschutz mitzureden. Auch eine Bestätigung darüber, dass der Raum frei von Munition sei, habe eingeholt werden müssen.

Nun erfolgt Ausschreibung

Der nächste Schritt, so Girschick, sei nun die Ausschreibung der geplanten Arbeiten. Zunächst soll die Uferbefestigung entfernt werden. Diese stammt noch aus DDR-Zeiten und besteht aus Pfählen. Die sollen raus. Vorgesehen sei, das Ufer abzuflachen. Zudem soll das alte Betonrohr zwischen den beiden Teichen entfernt werden.

Damit will man auch den Tieren das Leben erleichtern, denn die werden dann einfacher zwischen den Gewässern hin und her wechseln können.

Alles noch Zukunftsmusik

Doch all das ist nach wie vor Zukunftsmusik, denn frühestens im August dieses Jahres kann es mit der Umsetzung des Projektes losgehen. Allerdings werden schon erste Zweifel daran laut, denn momentan sind die Auftragsbücher der Firmen prall gefüllt. Das bedeutet, dass die Preise steigen. Doch für das Vorhaben sind 176 000 Euro eingeplant. Sollte nun alles viel teurer werden, könnte das Projekt weiter ruhen. Das Vorhaben, so Girschick, finanziere sich über Investoren.

Splitting wäre auch in Ordnung

„Uns ist es egal, ob alles mit einmal umgesetzt wird. Wir könnten auch mit einem Splitting der einzelnen Maßnahmen leben“, so Korowski. Für ihn wie für die Dorfgemeinschaft sei wichtig, dass es überhaupt endlich mal losgeht. Kein Mensch könne sonst verstehen, warum die Bäume gefällt wurden. Sie hätten die Südseite des großen Teiches sehr verändert.

Dort ackert gegenwärtig ein Maulwurf. Überall zieren vom Schnee leicht bedeckte Maulwurfshügel die Wiese am Ufer. Eine Spaziergängerin suchte am Freitagmorgen dort Erholung. Die Brusendorfer wollen, dass hier endlich etwas passiert.

Von Andrea Müller

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