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Mittenwalde FSV Admira: Spielleute waren rechtzeitig informiert
Lokales Dahme-Spreewald Mittenwalde FSV Admira: Spielleute waren rechtzeitig informiert
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00:41 29.04.2018
Hier beim FSV Admira trainieren auch die Spielleute. Im Sommer geht das nicht, denn der Platz soll saniert werden. Quelle: Andrea Müller
Mittenwalde

Der Mittenwalder Spielmannszug hat vor der Weltmeisterschaft in Taiwan im Juli keinen Platz zum Trainieren (MAZ berichtete). In der Stadtverordnetenversammlung war bekannt gegeben worden, dass der FSV Admira dem Spielmannszug das Training auf dem Fußballplatz nicht erlaube. Der Grund: Die Plätze des Sportvereins werden saniert.

Verein weist Vorwürfe zurück

Der FSV Admira verwahrt sich indes gegen die Vorwürfe aus der Stadtverordnetenversammlung, er habe den Spielleuten die Wettkampfvorbereitung auf dem Fußballplatz aufgekündigt. Vielmehr habe der Vorstand, so Vorsitzender Martin Müßigbrot, schon lange vor den jetzt aktuell gewordenen Terminen beschlossen, den Platz im Sommer zu sanieren. „Alles ist vorbereitet, wir haben bereits Dünger für 3000 Euro gekauft“, sagte er. Der Spielmannszug sei darüber rechtzeitig informiert worden. Man habe ihn auf verschiedene Ausweichmöglichkeiten zum Beispiel in Schöneiche aufmerksam gemacht. Auf diese sei der Spielmannszug jedoch nicht eingegangen. Müßigbrot erläuterte noch einmal das Vorgehen des Fußballvereins. Es habe Absprachen mit einem Rasenspezialisten vom Golfplatz in Motzen gegeben. Der habe ihnen auch das weitere Vorgehen bei der Rasensanierung erläutert. Dann sei der Zeitplan aufgestellt worden. So soll nach dem letzten Spiel der Saison im Juni mit dem Aufbringen des Düngers begonnen werden. Anschließend werde vertikutiert. Letztlich erfolge die Rasenaussaat. Das Zeitfenster sei sehr eng, denn schon Anfang August beginne die neue Saison. Während der Platzsanierung dürfe der Rasen nicht betreten werden – von keinem, also auch nicht von den Spielleuten. Im FSV Admira sind 350 Mitglieder eingetragen; über 100 Jugendliche trainieren hier.

Andreas Nitschack, Vorsitzender des Spielmannszuges will nicht mit dem Finger auf den FSV Admira zeigen. Vielmehr gehe es ihm um die Beilegung des Konflikts. Er erklärte, der Spielmannszug habe die Entscheidung von Admira-Vorstand hingenommen, suche nun aber dringend nach einer Trainingsstätte.

Bestensee will helfen

Inzwischen hat auch der Bestenseer Bürgermeister Klaus-Dieter Quasdorf (parteilos) seine Hilfe angeboten. Der Transport in andere Orte stelle aber für den Spielmannszug ein Problem dar. Deswegen müsse er weiter nach einer Lösung in Mittenwalde direkt suchen, so Nitschak.

Von Andrea Müller

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