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Mittenwalde Frauenbuschacker wird Wohngebiet
Lokales Dahme-Spreewald Mittenwalde Frauenbuschacker wird Wohngebiet
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01:16 16.07.2018
Nach 25 Jahren Kampf soll nun bald auf dem Frauenbuschacker in Mittenwalde gebaut werden. Quelle: Andrea Müller
Mittenwalde

Die Bebauung des Frauenbuschackers in Mittenwalde soll im nächsten Jahr, spätestens aber 2020 beginnen. Damit ginge ein über ein Vierteljahrhundert langes Ringes um die Umwandlung des Geländes in Bauland zu Ende.

Langwieriger Prozess

Schon kurz nach der Wende und dem Fall der Mauer 1989 war das Projekt in Angriff genommen worden. Damals wie heute braucht Mittenwalde dringend neuen Wohnraum. Das Gelände scheint ideal dafür. Doch zum damaligen Zeitpunkt gehörte die Fläche sehr vielen Einzelbesitzern, die hier Gärten hatten oder kleine Landwirtschaft betrieben. Zudem waren die Grundstücke ungünstig geschnitten. Die meisten waren lange, schmale Streifen. So einigte man sich vor Jahren darauf, Flächen umzulegen, so dass Grund und Boden entstand, der sich zur Bebauung eignete. Wie sich schnell heraus stellte, ein schwieriger und langwieriger Prozess.

Erste Absprachen getroffen

Das ist nun vollbracht. Eine nun aus 15 bis 20 Eigentümern bestehende Investoren-Gemeinschaft will jetzt Ernst machen. Deswegen hatte die Stadt sie und die Anwohner erstmals zu einer Versammlung eingeladen. „Hier wurde besprochen, wo genau die späteren Straßen verlaufen sollen, welche Materialien eingesetzt werden“, erklärte Mittenwaldes Bürgermeisterin Maja Buße (CDU). So sei bei dem Termin auch beispielsweise die Ausstattung mit Laternen besprochen worden.

Stadt ist selbst Eigentümerin

Die Stadt Mittenwalde gehört selbst zu den Eigentümern. Sie besitzt dort ein Grundstück mit einer Größe von 800 Quadratmetern. Darüber hinaus engagiere sich die Mittenwalder Wohnungbaugesellschaft (MiWoBau), die gleich mehrere Grundstücke auf dem Frauenbuschacker ihr Eigen nennt. Sie ist 100-prozentige Tochter der Stadt Mittenwalde.

Die Stadt selbst wie ihre Tochter wollen dort auf jeden Fall Wohnungen errichten. „Es sollen nicht nur Einfamilienhäuser entstehen“, kündigte die Stadtchefin an. Die Bebauung sei bis zu vier Geschossen möglich.

Gespräche mit dem MAWV

Allerdings meldete sich vor etwa einem dreiviertel Jahr neuer Ärger an. Der Märkische Wasser- und Abwasserverband (MAWV) wollte die Erschließung nicht übernehmen. Die Verbandsversammlung hatte das abgelehnt mit der Begründung, sie sei zu unwirtschaftlich. Verbandsvorsteher Peter Sczepanski hatte die Kosten auf mehrere 100 000 Euro geschätzt. „Hier sind wir immer noch im Gespräch“, sagte Bürgermeisterin Buße. Sie sei überzeugt, dass es eine Lösung geben werde.

Von Andrea Müller

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