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Mittenwalde Heimatmuseum öffnet nach Sanierung
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01:16 28.02.2019
Mitglieder des Heimatmuseums in Mittenwalde räumen die Puppenstuben wieder ein. Quelle: Gerlinde Irmscher
Mittenwalde

Nach umfangreicher Balkensanierung am Heimatmuseum in Mittenwalde wird das Haus an diesem Samstag wieder eröffnet. Ohne großes Tamtam soll das vonstatten gehen. „Wir schließen um 13 Uhr die Tür auf, dann kann das Museum wieder besichtigt werden“, so die Vorsitzende des Heimatvereins Vera Schmidt.

Akribisch wird alles wieder an seinen angestammten Platz gestellt. Quelle: Gerlinde Irmscher

Gratis-Ticket für die ersten zwei

Allerdings bekämen die ersten beiden Besucher ein Gratis-Ticket. Kaffee und Kuchen soll dann für alle Gäste des ersten Museumstages nach der langen Winterpause reichen. Den Dienst hat an diesem Tag Jutta Gärtner vom Heimatmuseum übernommen. Sonntag wird die Vorsitzende selbst Dienst schieben.

Schwierigste war der Transport der Vitrinen

Was so sang und klanglos vonstatten gehen soll, hat jedoch in den letzten Tagen und Wochen für viel Anstrengung gesorgt. Denn die obere Etage des Heimatmuseums musste ausgeräumt werden. Die Decken sind tief, die Wände schief, die Türen schräg – das hat die Angelegenheit nicht einfacher gemacht. Am schwierigsten sei der Transport der Glasvitrinen gewesen, so Schmidt. „Zum Glück haben uns die jungen Männer der Freiwilligen Feuerwehr aus Mittenwalde und Ragow geholfen“, sagt die Vereins-Chefin. „Vielen Dank dafür!“

Die großen Glasvitrinen waren eine echte Herausforderung. Sie waren zwischenzeitlich in der alten Schule in Ragow untergebracht. Quelle: Gerlinde Irmscher

Nichts zu Bruch gegangen

Vorübergehend waren die Vitrinen nämlich in der alten Schule von Ragow untergebracht worden. „Das hieß, von ganz oben im Museum in Mittenwalde nach unten tragen, und dort in Ragow von unten auch wieder ganz nach oben“, so Schmidt, die sich sehr erleichtert zeigte, dass nichts zu Bruch gegangen ist.

Stenglein hat planmäßig gearbeitet

In den letzten Tagen nun waren die Glasvitrinen wieder mit Ausstellungsstücken bestückt worden. Einer Wiedereröffnung stehe nichts mehr im Wege. Das sei auch der Firma Stenglein aus Bestensee zu verdanken, die die Holzarbeiten in lichter Höhe des Heimatmuseums im Auftrag der Stadt Mittenwalde übernommen und planmäßig beendet hatte. Sie wechselte nicht nur die maroden Balken aus, sondern ersetzte auch eine alte Lehmwand gegen einen leichte Trockenbauwand.

Entscheidung schweren Herzens

Das hatte die Untere Denkmalschutzbehörde schließlich – wenn auch schweren Herzens – so entschieden. Das Heimatmuseum mit Baujahr 1740 steht unter Denkmalschutz. Doch das Museum war sich über die Jahrhunderte selbst zu schwer geworden. Es musste abspecken. „Bei der Gelegenheit hätte die Firma Stenglein gern auch eine Tür begradigt, aber das wollten wir nicht“, erläutert die Vereinsvorsitzende. Der Charme des Alten sollte beibehalten werden.

Sieht weiterhin schön alt aus

„Wenn jetzt einer nicht weiß, dass hier gebaut worden ist, würde er es nicht erkennen“, ist sich Schmidt sicher. Genauso soll es ihrer Meinung nach sein. Die Stadt hatte 35.000 Euro für die Balkensanierung in den Haushalt der Stadt eingestellt. Michael Schmidt vom Heimatmuseum hat sämtliche Arbeiten am Haus dokumentiert – auch dies im Auftrag der Stadt Mittenwalde.

Von Andrea Müller

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