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Mittenwalde Neues Tor für Feuerwache fast fertig
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00:24 11.02.2019
Mike Büttner von der Tischlerei Michler aus Zossen fertigt für die Alte Feuerwache in Mittenwalde ein neues Tor. Quelle: Andrea Müller
Mittenwalde

Das neue Tor für die alte Feuerwache in Mittenwalde steht kurz vor der Fertigstellung. Schon in vier Wochen soll es in das Gebäude am Stadthausplatz eingesetzt werden. Mitarbeiter der Zossener Tischlerei Michler fertigen es in Handarbeit.

Eine echte Herausforderung

Mike Büttner ist schon fast 34 Jahre in dem kleinen Handwerksbetrieb mit längjähriger Familientradition tätig. Doch dieses gigantische Tor ist auch für ihn eine Herausforderung. „Türen und Tore habe ich in meiner beruflichen Laufbahn schon viele hergestellt, aber noch nie ein Tor solchen Ausmaßes“, gesteht er. Und tatsächlich. Das neue Tor für die alte Feuerwache passt mal gerade noch so in die Werkstatt hinein.

Es ist 3,05 Meter hoch und sage und schreibe 3,70 Meter breit. Sechs Zentimeter misst die Dicke des künftigen Tores, durch das schon bald die historische Feuerwehrtechnik aus Mittenwalde ein- und ausfahren soll. Nach Aussagen von Tischlermeister Sebastian Michler wiege jeder Flügel des Tores mindestens an die 100 Kilogramm. „Es wird nur bestes Holz verwendet“, sagt er. „Das ist astrein!“

Beste Qualität des Holzes

Die Qualität des Holzes lässt sich daran erkennen, wie feinjährig es gewachsen ist. Die Jahresringe geben darüber genaue Auskunft. Bei der Bestellung des Holzes, so der Chef, habe man aufgrund der besonders langen Hölzer etwas länger warten müssen. Dadurch verzögere sich die Fertigstellung um etwa einen Monat. Nun soll es möglichst Anfang März an seinen Bestimmungsort kommen.

Umweltfreundlich und nachhaltig

In den nächsten Tagen müssen nun die Füllungen eingesetzt werden, die jetzt noch wie leere Fenster gähnen. Sie werden aus Birken-Sperrholz gefertigt. „Die Fertigung des Tores mit Füllungen garantiere, dass nach einem und mehreren Jahre keine großen Ritzen zu sehen sein werden“, meint Sebastian Michler. Dann werde das Tor gestrichen – mit lösungsmittelfreier Farbe. Die Trocknung dauere zwar etwas länger, dafür arbeite man umweltfreundlich und nachhaltig. Das Tor soll braun werden. Die riesigen Beschläge sind aus verzinktem Eisen, das schwarz angestrichen wurde. Sie müssen so beschaffen sein, dass das riesige Tor ohne Probleme mechanisch geöffnet und geschlossen werden kann.

Riesige Beschläge aus verzinktem Eisen sollen sichern, dass das Tor die Belastung beim Öffnen und Schließen aushält.

Ortsbeirat machte sich stark

Der Mittenwalde Ortsbeirat hatte 10 000 Euro aus seinem Budget für das Tor zur Verfügung gestellt. Damit sollte nun nach langer Debatte gesichert werden, dass die historische und unter Denkmal stehende Feuerwehrtechnik von Mittenwalde sicher untergestellt wird. Derzeit steht sie noch immer in Scheunen und ist vor allem schädigender Feuchtigkeit ausgesetzt. Vor allem Dirk Knuth (CDU), damals noch Ortsbeiratschef in Mittenwalde, hatte sich dafür stark gemacht, dass die wertvolle alte Technik ein ordentliches Dach über dem Kopf bekommt.

Der untere Abschluss des Tores muss gegenwärtig noch trocknen. Große Spannklammern sichern, dass hier nichts verrutscht . Quelle: Andrea Müller

Die Alte Feuerwache sollte eigentlich im Zuge der umfangreichen Stadtsanierung abgerissen werden. Doch schließlich entschieden sich die Stadtverordneten um und beschlossen, dass das Gebäude stehen bleiben und als Garage genutzt werden soll.

Von Andrea Müller

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