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Mittenwaldes Feuerwehr hat einen Neuen

Spezialfahrzeug für 350.000 Euro Mittenwaldes Feuerwehr hat einen Neuen

Mittenwaldes Feuerwehr ist um ein neues Fahrzeug reicher. Nicht irgendeins. Ein riesenhaftes Spezialfahrzeug parkt jetzt in Brusendorfs Feuerwache. Der 350.000 Euro teure und 26 Tonnen schwere rote Koloss mit einer Leistung von 360 PS wurde den Mittenwaldern vom Landkreis zur Verfügung gestellt.

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Gerätewart Enrico Kremp freut sich über die Technik.

Quelle: Klaus Bischoff

Mittenwalde. „Er befördert Material für einen Behandlungsplatz, auf dem pro Stunde 25 Patienten betreut werden können“, erläutert Frank Mieck, ärztlicher Leiter des Kreis-Rettungsdienstes. Damit meint er Zelte, Liegen und Infusionsständer, Verbands- und Desinfektionsmaterial – Ausrüstung, die bei schweren Unfällen oder bei Katastrophen benötigt wird.

Der Kreis modernisiert seine Technik und zieht die alten Transporter, die nur einen Teil dieser Ladung aufnehmen können, aus dem Verkehr. Ausschlaggebend für die Stationierung der neuen Fahrzeug-Generation in Mittenwalde war die strategisch günstige Lage der Stadt in der Nähe des Flughafens und der Autobahn. Schon heute ziehen der Airport und das in seinem Umfeld entstehende Gewerbe Verkehr an, die Belastung der Freiwilligen Feuerwehren wächst.

„Von unserem Standort aus sind wir in kurzer Zeit am Schönefelder Kreuz sowie auf den Strecken nach Dresden und Potsdam“, sagt Stadtbrandmeister Dirk Knuth. Noch ein anderer Pluspunkt sprach dafür, den fabrikneuen Wechsellader seiner Truppe zu überlassen. „Mehrere Kameraden arbeiten in der Stadtverwaltung“, sagt Knuth. „Sie sind dadurch auch tagsüber verfügbar und zügig vor Ort.“

Mit dem neuen Wagen bezieht die Kreisverwaltung zum ersten Mal die Feuerwehr in die medizinische Betreuung bei Katastrophenfällen ein. „Wir versprechen uns damit nicht zuletzt, dass die Helfer schnell eintreffen“, sagt Mieck.

Für alle anderen Einsätze sollen die Brusendorfer im kommenden Jahr noch einen Container mit 4000 Metern Schlauch, Schmutzwasserpumpen und Tragkraftspritzen erhalten, der gegen den Spezialaufsatz ausgewechselt wird. Ihr Jahrzehnte alter W 50 tritt dann die Fahrt aufs Altenteil an.

Für den Neuen musste das Gebäudetor von 3,50 auf vier Meter erhöht werden. Wände brauchten für ihn nicht versetzt zu werden. Mit 10,35 Metern Länge passte er in die rund elf Meter lange Halle gerade so hinein.

Von Klaus Bischoff

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