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Dahme-Spreewald Modellbahnausstellung in Mittenwalde
Lokales Dahme-Spreewald Modellbahnausstellung in Mittenwalde
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08:39 12.02.2018
Immer wieder bestaunt wird das alte „Dampfross“, wenn es schnaufend und pfeifend seine Kreise zieht. Quelle: Gerlinde Irmscher
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Mittenwalde

Es hat sich inzwischen herumgesprochen, dass es sich lohnt, zu kommen, wenn die Modellbahnfreunde Telz einladen. Der Verein hatte am Wochenende mittlerweile die 6. Mittenwalder Modellbahntage organisiert. Die Mehrzweckhalle in Mittenwalde hatte sich wieder einmal in ein Eldorado für Liebhaber faszinierender Miniwelten verwandelt. Auf der rund 1000 Quadratmeter großen Fläche präsentierten 18 Aussteller ihre Arbeiten. Und sie kamen mit den zahlreichen Besuchern ins Gespräch und verrieten auch schon mal, wie sie dieses oder jenes gebaut haben.

„Anliegen der Modellbahntage ist es, die Besucher an unserer Arbeit teilhaben zu lassen und zu zeigen, was neu entstanden ist“, erklärte der Vereinsvorsitzende Guido Wolter. So konnten die Telzer stolz ihre neue Burg präsentieren. 1500 Arbeitstunden hat Manfred Ludwig darin investiert. Die 1000 Mini-Steinchen zum Burgbau hat er selbst gegossen und mit viel Fantasie einen Hingucker geschaffen.

„Wir sind immer bemüht, neue Aussteller zu finden, um unseren Besuchern Abwechslung zu bieten“, sagte Wolter. So konnte man auf 30 Metern den Verlauf der „Furca Bergstrecke“ der Schweiz bewundern oder den Kindern der AG Modellbau an der Grundschule Brück zusehen, wie sie mit großem Eifer und Hilfe ihres Leiters Norbert Melzer bei der Arbeit sind. Aber auch der landwirtschaftliche Hof (Maßstab 1:32) von Bernd Kurowski war dicht umlagert. Ein Wiedersehen gab es mit der „Kohlenschütte“, wie sie im Hafen von Königs Wusterhausen gearbeitet hat.

Am Stand von Frank Böhme (Regionalgruppe Modulbau Berlin Brandenburg) wurde gebastelt. „Das war eine ganz schöne Fummelarbeit, aber es hat großen Spaß gemacht“, sagte die achtjährige Hedy. Sie hatte ein Minihaus gebaut. Ihre Mutter Susanne musste gar nicht viel helfen. Da hatte Vater Marco schon etwas mehr zu tun. Er stand Bruder Kaya (4) zur Seite. „Es ist fast so ein bisschen wie in der Kindheit, da hat man auch gebastelt“, sagte Marco Vogelbein aus Rangsdorf.

Von Gerlinde Irmscher

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