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Mongolisches Fest „Naadam“ in Waßmannsdorf

Waßmannsdorf Mongolisches Fest „Naadam“ in Waßmannsdorf

Die Gemeinde Schönefeld lud am Sonnabend zum 13. Deutsch-Mongolischen Volksfest nach Waßmannsdorf. Vom schlechten Wetter ließen sich die Besucher nicht abhalten – und wurden mit spannenden Einblicken in die Kultur des Landes belohnt. Ein imposantes Schauspiel lieferten 32 Ringer, die beim Wettkampf verbissen um den ersten Platz kämpften.

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Die beiden mongolischen Ringer kämpften im Finale verbissen um den Sieg.

Quelle: Gerlinde Irmscher

Waßmannsdorf. Zum 13. Mal wurde in Waßmannsdorf das deutsch-mongolische Volksfest gefeiert. Die Besucher ließen sich nicht vom Wetter abhalten und erlebten am Sonnabend ein Stückchen Mongolei in Waßmannsdorf. Eingeladen hatten die Gemeinde Schönefeld und der Ortsbeirat Waßmannsdorf.

Jurten säumten die Festwiese und auf dem Programm standen Ringen, Reiten und Bogenschießen – alles, was zu „Naadam“, dem mongolischen Nationalfest, gehört. Es gab viele Möglichkeiten, Land und Kultur kennzulernen. Während man im Zelt den Spielern beim Schagai (Köchel-Schießen) über die Schulter schauen konnte, trugen auf der Wiese die Ringer ihren Wettkampf aus, ein durchaus imposantes Schauspiel.

Hauptpreis: ein Flug in die mongolische Hauptstadt Ulaanbaatar

32 mongolische Ringer kämpften um den Sieg. Der erste Preis war ein Flugticket in die mongolische Hauptstadt Ulaanbaatar, das der Sieger aus den Händen von Schönefelds Bürgermeister Udo Haase (parteilos) und Tsolmon Bolor, dem Botschafter der Mongolei, in Empfang nahm.

Odontuya Saldam, Bürgermeisterin von Bayangol, dem mongolischen Partnerbezirk von Schönefeld, war zum ersten Mal zum Naadam in Waßmannsdorf. „Es gefällt mir sehr gut, und dass so viele kommen, hätte ich nicht gedacht“, sagte sie. Mit 13 ihrer Studenten war Ines Stolpe von der Universität Bonn, Abteilung für Mongolistik, nach Waßmannsdorf gekommen. „Hier können sie einmal hautnah erleben, wie ,Naadam’ gefeiert wird“, sagte sie. „Das Fest ist Tradition und schlechtes Wetter hält nicht davon ab, zu so einem schönen Anlass zu kommen“, so Sabine Henck aus Großziethen.

Von Gerlinde Irmscher

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