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Dahme-Spreewald Nach Garagen-Brand: Familie bedankt sich bei Helfern
Lokales Dahme-Spreewald Nach Garagen-Brand: Familie bedankt sich bei Helfern
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18:59 08.02.2019
Der Peugeot von Bernhard Richter, der sich in dem brennenden Schuppen befand, konnte nicht gerettet werden. Quelle: Josefine Sack
Schwerin

Drei Tage nach dem schweren Brand sitzt der Schreck tief. Dem Ehepaar Richter fällt es schwer, sich vor ihrer verkohlten Garage ablichten zu lassen.

„Es geht ja nicht um uns“, sagt Bernhard Richter. Sein Dank gilt den Feuerwehren aus Schwerin, Groß Köris, Teupitz, Halbe und Mittenwalde, die am Dienstag verhinderten, dass die Flammen auf die Nachbargrundstücke übergriffen.

Das Ehepaar Richter aus Schwerin hat nach dem Brand alle Hände voll zu tun mit dem Aufräumen. Quelle: Josefine Sack

Wegen Feuer Urlaub abgesagt

„Wir möchten den Helfern, die in ihrer wertvollen Freizeit aus Überzeugung dafür einstehen, Gefahren abzuwenden und Personen in Not zu retten, unsere Anerkennung aussprechen“, sagt Bernhard Richter. Kopfschüttelnd steht er vor seiner Garage oder besser gesagt, vor dem, was davon übrig ist.

Nach mehren schweren Unfällen ist Bernhard Richter krankheitsbedingt seit einem Jahr zu Hause. Zweimal pro Woche muss er zur Physiotherapie. Als er am Dienstagmorgen nach dem Termin seinen Peugeot in die Garage fuhr, ahnte er nicht, dass der Wagen kurz darauf in Flammen aufgehen würde.

Kater Carlo bemerkte den Rauch zuerst

Er saß gerade mit seiner Frau Marion beim Frühstück. Die beiden wollten zu einem Kurzurlaub in den Spreewald aufbrechen. Plötzlich kam Kater Carlo aufgeregt ins Haus. „Er war ganz verängstigt“, erinnert sich Marion Richter. Als sie zum Fenster in den Hof schaute, wusste sie, warum. „Aus der Garage kam dicker Rauch.“

Nach einem kurzem Moment der Schockstarre, zog sich Bernhard Richter die Schuhe an und rannte in den Garten. Mit Wassereimern versuchte er, das Feuer zu bändigen. „Ich wusste, dass ich in der Garage noch einen Feuerlöscher hatte, aber an den kam ich nicht heran“, erzählt er. Während seine Frau Marion die 112 anrief, eilte der Nachbar von nebenan mit einem Gartenschlauch herbei.

Die halbe Familie ist bei der Feuerwehr

Die Flammen breiteten sich in Windeseile aus. Geistesgegenwärtig fuhr Bernhard Richter im letzten Moment den Wagen seiner Frau aus der benachbarten Garage. Wenige Minuten später war der Hof voller Feuerwehrleute. „Das war ein halbes Familientreffen, nur der Anlass war kein schöner“, scherzt Richter. Beide Söhne des Ehepaars, ein Neffe und dessen Sohn sind Kameraden bei der freiwilligen Feuerwehr. Sohn Patrick ist sogar stellvertretender Ortswehrführer in Groß Köris.

„Ich weiß, wie viel Zeit und Herzblut an so einem Ehrenamt hängt“, sagt Bernhard Richter. „Wir möchten deshalb auch den Arbeitgebern danken, die es ermöglichen, dass sie die Kameraden bei Einsätzen freistellen.“

Nach dem Brand haben die Richters unzählige Gespräche mit der Versicherung geführt und alle Hände voll zu tun mit den Aufräumarbeiten. Dennoch sind sie froh, dass alles glimpflich ausgegangen und niemand zu Schaden gekommen ist.

Von Josefine Sack

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