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Dahme-Spreewald Nach der Wahl ist vor der Wahl
Lokales Dahme-Spreewald Nach der Wahl ist vor der Wahl
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05:33 26.09.2017
Warten, warten, warten – bis zum Ergebnis der Briefwahl musste in Bestensee besonders viel Geduld aufgebracht werden. Quelle: Andrea Müller
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Bestensee

Nach der Wahl ist vor der Wahl. Das hatte Jürgen Ostländer (Plan Bestensee) am Wahlabend verkündet. Beim Hauptausschuss am heutigen Dienstag will er schon damit beginnen. Persönlich freute er sich darüber, dass er in Bestensee von 1320 Frauen und Männern gewählt worden ist. „Das Ergebnis in Pätz war besonders toll“, sagte er und will an den im Wahlkampf verkündeten Zielen festhalten.

Gutes Ergebnis im Ortsteil Pätz

Tiefenentspannt ist Thomas Irmer (SPD). Die Bürgermeisterwahl scheint für ihn eine Art Teststrecke gewesen zu sein nach dem Motto: Schaffe ich es, ist es gut, schaffe ich es nicht, ist es auch gut. „Dass ich in Pätz 17 Prozent erhalten habe, darüber habe ich gestaunt“, erklärte Irmer. Das habe sich schon bei seinem Wahlkampf-Spielplatz-Gesprächen in Pätz angedeutet. Da seien 30 bis 40 Leute gekommen. Deutlich mehr als bei den parallelen Angeboten in Bestensee. Insgesamt verbucht der SPD-Mann die Ergebnisse und die Zeit des Wahlkampfes für sich als gut. „Ich habe noch nie so viele nette Menschen auf der Straße getroffen wie in den letzten Wochen“, sagte er. Mit Blick in die Zukunft meinte er, es gehe so weiter wie bisher, nur mit mehr Erfahrung.

Der alte und neue Bürgermeister Klaus-Dieter Quasdorf (Wählergemeinschaft) konnte in fünf von sechs Wahllokalen die meisten Stimmen für sich verbuchen. Prozentual erreichte er im Wahllokal im Rathaus in der Eichhornstraße mit 63,7 Prozent das beste Ergebnis. Das schlechteste Resultat verbuchte Quasdorf im Bestenseer Ortsteil Pätz, wo er gerade mal 37,3 Prozent der Wählerstimmen erhielt.

Briefwahl-Lokal kein Wundermittel

Erstaunlich war das Ergebnis aus dem Briefwahl-Lokal. Hier hatten am Wahlabend viele noch einmal erwartet, dass Jürgen Ostländer aufholen kann. Auf das Ergebnis musste besonders lange gewartet werden. Doch es kam anders als gedacht: Auch hier lag Quasdorf mit 56,3 Prozent weit vor Ostländer, der nur 26,7 Prozent der Briefwahl-Stimmen erhielt. „Ich kann nicht alles verkehrt gemacht haben, sonst hätte ich nicht insgesamt 56,1 Prozent der Wählerstimmen erhalten“, konstatiert Quasdorf. Er will sich aber künftig um ein besseres Miteinander in der Gemeindevertretung bemühen.

Von Andrea Müller

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