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Dahme-Spreewald Nachspiel im Akten-Krimi um Swen Ennullat
Lokales Dahme-Spreewald Nachspiel im Akten-Krimi um Swen Ennullat
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00:19 18.12.2017
Swen Ennullat am Tag seiner Amtseinführung im Bürgermeisterbüro. Quelle: Gerlinde Irmscher
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Königs Wusterhausen

Auf Antrag von Bürgermeister Swen Ennullat (Freie Wähler KW) haben die Königs Wusterhausener Stadtverordneten mehrheitlich eine Erklärung beschlossen, in der sie sich von einer Strafanzeige des Ex-Bürgermeisters Lutz Franzke (SPD) gegen Ennullat wegen des Verdachts der Aktenunterschlagung distanzieren. Sie hätte nicht gestellt werden dürfen, heißt es in der Erklärung, die mit 13 Stimmen angenommen wurde. Die Fraktion SPD/Wir für KW enthielt sich.

Hausdurchsuchung kurz nach dem Wahlsieg

Kurz nach Ennullats Sieg bei der Bürgermeister-Stichwahl im Oktober und noch vor seinem Amtsantritt war sein Privathaus in Niederlehme nach verschwundenen Rathausakten durchsucht worden, die er während seiner früheren Amtszeit als Fachbereichsleiter bei der Stadt beiseite geschafft haben soll. Doch es wurde nichts gefunden, die Staatsanwaltschaft stellte das Verfahren mangels Tatverdacht ein.

Verbleib der Akten ist nicht geklärt

Ob überhaupt Akten fehlen, ist bis heute nicht geklärt. Ennullat bestand deshalb darauf, dass die Stadtverordneten einen Beschluss zu seiner Entlastung und zur Richtigstellung fassen und damit zeigen, dass ihnen „an einer vertrauensvollen Zusammenarbeit von Politik und Verwaltung gelegen“ sei. „Ich glaube, ich bin Opfer einer Handlung geworden“, sagte er. In einem ersten Beschlussentwurf war noch von einer Entschuldigung die Rede. Dieser Passus wurde später gestrichen.

> Swen Ennullat wehrt sich gegen Vorwürfe

Auch Verfahren gegen Franzke und Perlick eingestellt

Die Akten betreffen die Kita am Kirchplatz. Nach einer Strafanzeige Ennullats ermittelte die Staatsanwaltschaft gegen Franzke und Vize-Bürgermeister Jörn Perlick (CDU) wegen des Verdachts der Untreue. Auch diese Verfahren wurden eingestellt.

Von Frank Pawlowski

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