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Dahme-Spreewald Nachtragshaushalt sorgt für Turbulenzen
Lokales Dahme-Spreewald Nachtragshaushalt sorgt für Turbulenzen
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00:26 23.03.2018
Die neue Kita in Pätz wird nun doch etwas teurer als ursprünglich geplant. Gleiches gilt für die Schulerweiterung. Quelle: Andrea Müller
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Bestensee

Die neue Kita für die Kinder in Bestensee und Pätz wird am Donnerstag, dem 22. März, um 19 Uhr noch einmal Bestandteil einer außerplanmäßigen Hauptausschusssitzung. Sie findet im Gemeindesaal in der Eichhornstraße 4-5 statt. Denn nun muss eine Nachtragshaushaltssatzung beschlossen werden, weil Mehrkosten entstanden sind.

Mehr Kinder, größere Außenanlage

Die Kindereinrichtung im Bestenseer Ortsteil Pätz war Ende des vergangenen Jahres feierlich eingeweiht worden und ging in den ersten Tagen des neuen Jahres in Betrieb. Zuvor hatte es Diskussionen um das Bauwerk gegeben. Zum einen, weil Bürgermeister Klaus-Dieter Quasdorf (parteilos) vieles im Alleingang entschieden hatte, was den Protest der Gemeindevertreter herausforderte. Zum anderen musste die Zahl der hier zu betreuenden Kinder zweimal nach oben korrigiert werden. In der Summe sollen hier nun fast 181 Kinder betreut werden. Ursprünglich war man von 100 Mädchen und Jungen ausgegangen. Außerdem wurde die Quadratmeterzahl der Außenanlagen auf 2500 Quadratmeter erweitert. „Das kostet natürlich auch mehr Geld“, so der Bestenseer Bürgermeister.

Wellen schlagen schon im Vorfeld hoch

Bei der Eröffnung war Quasdorf noch davon ausgegangen, dass die Kosten im Rahmen des Geplanten liegen, räumte aber bereits ein, dass „die Endabrechnung noch fehlt.“ 3,8 Millionen Euro sollte die neue Kita kosten. Nun muss der Haushalt für 2018 doch nachgebessert werden. Denn laut den Aussagen des Vorsitzenden des Finanzausschusses Jürgen Ostländer (Plan Bestensee), sei es nun doch wesentlich teurer als geplant. Quasdorf nennt die Summe und beziffert sie auf 850 000 Euro. Diese Zahl war Ende Januar von der Gemeinde bekannt gemacht worden. Nach Meinung von Ostländer nach hätte das Thema längst vom Tisch sein können, wären die Zahlen schon beim Beschluss der Haushaltssatzung 2018 bekannt gewesen. „Dann hätten wir vielleicht länger für die Verabschiedung des Haushalts gebraucht, dafür wäre aber ein Nachtragshaushalt nicht notwendig gewesen“, so der Bestenseer Finanz-Experte. Ostländer geht davon aus, dass es am Donnerstag wegen der explodierenden Kosten hoch hergehen wird.

Bürgermeister Klaus-Dieter Quasdorf sieht die Notwendigkeit einer Nachtragshaushaltssatzung eher als normales Prozedere an. Nach den ganzen Querelen um den Haushalt 2017 sei er froh gewesen, dass der Haushalt 2018 so zügig noch Ende des vergangenen Jahres beschlossen werden konnte.

Von Andrea Müller

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