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Nächsten Runde für eine neue Mehrzweckhalle

Sportstätten in Wildau Nächsten Runde für eine neue Mehrzweckhalle

In der Diskussion um den Bau einer weiteren Sportstätte wurde am Dienstagabend im Stadtparlament in Wildau ein weiteres Kapitel aufgeschlagen. Bürgermeister Uwe Malich (Linke) regte an, dass 2017 eine endgültige Entscheidung fallen soll. Noch sind Bauumfang, Standort und Finanzierung offen.

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Stadtverordnetenvorsteherin Angela Homuth (SPD) und Bürgermeister Uwe Malich (Linke, r.) verabschiedeten am Dienstag im Stadtparlament den langjährigen Abgeordneten Peter Mittelstädt, der bis 2014 elf Jahre in der Gemeinde beziehungsweise Stadtverordnetenvorsteher war.

Quelle: Mohr

Wildau. In der in Wildau schon seit Jahren schwelenden Diskussion über den Bau einer neuen Sport- beziehungsweise Mehrzweckhalle wird eine neue Runde eingeläutet. Das ist das Fazit der jüngsten Sitzung des Stadtparlaments am Dienstagabend. Hauptamtsleiterin Simone Hein legte zuvor eine Analyse der Auslastung der Sportstätten im Ort mit den vier Sporthallen, der Schwimmhalle, dem Bolzplatz in der Jahnstraße, dem Otto-Franke-Stadion und der Soccer-Anlage des Fußballvereins Phönix Wildau vor. Die Hallen sind demnach im Sommer werktags wöchentlich mit 247 Stunden zu 88 Prozent sowie im Winter mit 263 Stunden sogar mit 94 Prozent ausgelastet. Einige wenige freie Termine sind in den Hallen in der Friedrich-Engels-Straße sowie in der Jahnstraße noch in den Vormittagsstunden sowie in der Sportstätte an der Witthöft-Oberschule von 21 bis 22 Uhr zu vergeben.

Für die Linken-Abgeordnete Heidemarie Müller ist die Notwendigkeit einer weiteren Sporthalle unstrittig. Bürgermeister Uwe Malich (Linke) zufolge benötigt der Ort nicht nur eine zusätzliche Sporthalle, sondern auch einen Kunstrasenplatz. Das unterstrichen auch der SPD-Abgeordnete Manfred Stöpper sowie der Präsident von Phönix Wildau, Uwe Gladrow. „Obwohl wir im Nachwuchs mit jetzt 200 Kindern und Jugendlichen einen enormen Aufwuchs verzeichnen, haben wir in den letzten Jahren einen Hart- und einen Rasenplatz verloren“, sagte Gladow. Dem Verein stünden nur noch ein Rasenplatz und das Stadion zur Verfügung. Beides werde zudem noch im Breitensport von Schülern und Studenten genutzt. „Der Kunstrasenplatz ist für unsere 14 Mannschaften vordringlich. Zumal er auch für eine Entlastung bei den Hallenzeiten sorgen würde“, unterstrich der Phönix-Präsident.

Der Vorsitzende des 400 Mitglieder zählenden HSV Wildau, Guido Thieke, verwies darauf, dass sein Verein schon jetzt knapp 470 Stunden Hallenkapazität in Schulzendorf für 3000 Euro zusätzlich buchen muss. „Seit Sommer vorigen Jahres sind wir neben Oranienburg sowie den Sportschulen in Potsdam und Cottbus Landesleistungszentrum“, sagte Thieke. Das verschärfe die Situation bei den Hallenzeiten noch mehr. Als mögliche Standorte favorisieren Thieke und Gladow ein Areal möglichst dicht an der Bahn. Sie hielten das SMB-Gelände oder eine Erweiterung in der Jahnstraße für ideal. Die gleichfalls im Gespräch befindliche Fläche hinter dem Friedhof betrachten sie als weniger geeignet.

Thomas Wilde (parteilos) schlug eine Sondersitzung des Wirtschafts- und Planungsausschusses vor, die sich ausschließlich mit dem Thema beschäftigt. Dann sollte der Bau von Sportstätten Bürgermeister Malich zufolge Gegenstand der Juni-Sitzung des Stadtparlaments werden, sodass die Stadtverordneten 2017 unter Berücksichtigung der finanziellen Ressourcen eine Entscheidung treffen können. Zumal das Land für solche Investitionen bis 2018 noch ein Förderprogramm aufgelegt hat.

Von Franziska Mohr

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