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Nahverkehr auf dem Prüfstand

Mittenwalde Nahverkehr auf dem Prüfstand

Die Busverbindungen in Mittenwalde könnten an einigen Stellen besser sein. Das war ein Ergebnis der MAZ-Leserumfrage. Die RVS arbeitet bereits an einem neuen Konzept. 2017 sollen Verkehre neu geordnet werden. Auf dem Prüfstand sind zum Beispiel die Verbindungen nach Königs Wusterhausen. Im Schenkenländchen gibt es schon jetzt Veränderungen.

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Bushaltestelle in Brusendorf. In diesem Mittenwalder Ortsteil ist der Wunsch nach Verbesserungen im Nahverkehr besonders groß.

Quelle: Dietrich von Schell

Mittenwalde. Ein besseres ÖPNV-Angebot von Mittenwalde in die Ortsteile der Stadt sowie nach Königs Wusterhausen – dieser Wunsch tauchte immer wieder auf in der Leserumfrage zur Serie „MAZ zu Hause in Mittenwalde“. Eine Nachfrage bei der Regionalen Verkehrsgesellschaft RVS, ergab: im kommenden Jahr wird es einige Veränderungen geben.

Umsetzung des Nahverkehrsplans für LDS

Das kündigte der Mittenwalder RVS-Niederlassungsleiter Thomas Mock an. „Die Neuordnung der Verkehre in Mittenwalde ist unser nächstes Projekt“, sagte er. Die RVS arbeitet bereits seit einigen Monaten an der Umsetzung des ersten Nahverkehrsplanes für Dahme-Spreewald, der im Frühjahr 2015 im Kreistag beschlossen wurde und der bis 2020 gilt. Die erste Maßnahme betraf die Stadtlinie in Königs Wusterhausen, die nun im 20-Minuten-Takt fährt, statt halbstündlich.

Taktfahrplan nach Königs Wusterhausen

Für Mittenwalde soll im kommenden Jahr ebenfalls ein Taktfahrplan nach Königs Wusterhausen eingerichtet werden. Denkbar wäre das von KW über Deutsch Wusterhausen, Ragow nach Mittenwalde sowie in der anderen Richtung über Schenkendorf nach Mittenwalde. „Das ist eine Idee, die wir noch untersuchen“, sagte Thomas Mock. Die konkrete Planung werde mit der Stadt abgestimmt. Ein erstes Gespräch mit Bürgermeisterin Maja Buße gab es schon. Thomas Mock rechnet damit, dass Mitte 2017, spätestens aber zum Jahresende die Veränderungen eingeführt werden können. In den Nahverkehrsplan seien Hinweise aus Kommunen bereits eingeflossen.

Buslinie durch Krummensee

Im Ortsteil Schenkendorf gab es in der MAZ-Umfrage den Wunsch, dass der Bus durch ganz Krummensee fährt. Laut Ortsvorsteher Lutz Krause sei das bereits angedacht. „Von der RVS gab es schon das Okay.“ Der Bus soll am Weinberg wenden. Allerdings sind Haltestellen noch nicht im Haushaltsplan, deshalb könne das Vorhaben beim aktuellen Straßenbau noch nicht umgesetzt werden. Die künftigen Haltestellen würden aber beim Straßenbau berücksichtigt.

Verbesserungen im Schenkenländchen

Vor Mittenwalde werden nun erst einmal im Amt Schenkenländchen die Verkehre neu geordnet, die Veränderungen mit neuen Haltestellen und Linien treten zum Fahrplanwechsel am 11. Dezember in Kraft. Laut Thomas Mock werden zum Beispiel Schüler aus Teupitz und Groß Köris besser in die Gymnasien nach Königs Wusterhausen kommen. Details will die RVS noch veröffentlichen.

Von Frank Pawlowski

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