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Narren übernehmen die Macht

Königs Wusterhausen Narren übernehmen die Macht

Pünktlich 11.11. Uhr am 11.11. haben die Narren in Königs Wusterhausen die Macht übernommen. Die 63. Saison der Karnevalsgesellschaft Königs Wusterhausen 1954 steht unter dem Motto „Einfach märchenhaft – Prinzessin sucht Schneiderlein“.

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Prinz Heiko I. übernimmt im Beisein seiner Prinzessin Manuela I. (r.) den Stadtschlüssel von Bürgermeister Swen Ennullat. Ab sofort regieren die Narren in der Stadt.

Quelle: Irmscher

Königs Wusterhausen. Von dem grau verhangenen Himmel ließen sich die Königs Wusterhausener am Samstag nicht abschrecken: Sie versammelten sich um 11 Uhr am Brunnen in der Bahnhofstraße. Schließlich wollte man die Krönung des neuen Prinzenpaares der Karnevalsgesellschaft Königs Wusterhausen 1954 (KGK) nicht versäumen. Zudem ist es immer ein Höhepunkt, wenn die Karnevalisten dem Bürgermeister den Stadtschlüssel „entreißen“ und verkünden, dass ab sofort die Narren in der Stadt das Sagen haben.

Nach den Klängen des Vereinsliedes „Königs Wusterhausen feiert Karneval“ marschierten der Elferrat, das noch amtierende Prinzenpaar und die Garde auf. „Herzlich willkommen! Noch ist es trocken und die Karnevalsgesellschaft steht bereit, die Macht für die fünfte Jahreszeit zu übernehmen“, begrüßte Sitzungspräsident Jens Köhler die zahlreichen Zuschauer.

Pünktlich 11.11 Uhr war es passiert: Nicky I. und Jenny I. hatten Zepter und Krone übergeben. Ihre letzte Amtshandlung bestand darin, dem neuen Prinzenpaar Prinz Heiko I. und Prinzessin Manuela I. den aktuellen Orden zu überreichen, um dann mit einem dreifachen „He Jo“ und dem Dank für das eine Jahr Regentschaft in den „Ruhestand“ verabschiedet zu werden Die Funkengarde tanzte zu Ehren der neu Gekrönten den Gardemarsch. Die Bestenseer Heiko und Manuela Grasse freuen sich auf eine spannende Zeit als Prinzenpaar.

„Was war das für ein Jahr, eine Wahl jagte die andere“, erinnerte der Sitzungspräsident. Er philosophierte über Wahlplakate und dass er auf seinem Wahlschein die DKP entdeckte, was für ihn so viel wie Deutsche Karnevals Partei bedeutete, er sich aber eines Besseren belehren lassen musste, als er das Kleingedruckte las.

Und dann gab es auch schon die erste Amtshandlung für Heiko I. Aus den Händen von Bürgermeisters Swen Ennullat (Freie Wähler) durfte er den großen Stadtschlüssel in Empfang nehmen. „Grämen Sie sich nicht zu sehr, dass Sie ihn nach knapp vier Wochen schon wieder abgeben müssen und genießen Sie die freie Zeit“, sagte der Sitzungspräsident zu Ennullat – nicht ohne dem Bürgermeister eine Wunschliste der Königs Wusterhausener mit auf den Weg zu geben. Die „Kleinen Fünkchen“ konnten anschließend gerade noch eine Kostprobe ihres Könnens geben, bevor der Regen einsetzte.

„Ich will die Krönung sehen. Da muss man einfach dabei sein“, sagte Marita Winklmann. Sie hatte sich deshalb extra aus Gräbendorf nach Königs Wusterhausen fahren lassen. Sie berichtete, dass sie dem Karneval sehr verbunden ist und sich gerne an die 70er Jahre erinnert, als damals im Volkshaus in Wildau gefeiert wurde. „Und außerdem war mein Sohn vor zwei Jahren hier Prinz – Sven I.“, verriet die Gräbendorferin.

Von Gerlinde Irmscher

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