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Naturempfinden in Erlebniswelt des Waldes

Gräbendorf Naturempfinden in Erlebniswelt des Waldes

Das Haus des Waldes in Gräbendorf entstand 1978 als „Naturkabinett Frauensee“. Heute ist die Einrichtung des Landesbetriebes Forst Brandenburg, Oberförsterei Königs Wusterhausen, in Kooperation mit dem Regionalverband Dubrow der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald ein Waldpädagogischer-Schwerpunkt im Land Brandenburg.

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Angelo aus Berlin hangelt sich gleich einem Hirschkäfer, der unter einen Ast gelangte, an diesem entlang.

Quelle: Gerlinde Irmscher

Gräbendorf. In die Welt eines Hirschkäfers eintauchen, eine Konsultation bei Doktor Wald oder durch einen Fuchsbau kriechen, das ist im Haus des Waldes in Gräbendorf möglich. Es liegt versteckt mitten im Wald in Gräbendorf, einem Ortsteil von Heidesee. Wer nicht unbedingt mit dem Auto bis vor die Tür fahren muss, sollte es vorher abstellen und auf dem zwei Kilometer langen Waldlehrpfad bis zum Eingang wandern.

Im Juni 1978 wurde das Haus des Waldes als „Naturlehrkabinett Frauensee“ gegründet. Inzwischen hat es sich zu einem Waldpädagogik-Schwerpunkt im Land Brandenburg entwickelt. Strukturell gehört es zur Oberförsterei Königs Wusterhausen.

Einzigartig ist die Hirschkäfer-Erlebniswelt. An elf Stationen kann der Besucher einmal selbst Hirschkäfer sein und den Wald mit Käfer-Augen sehen und verstehen lernen. Für Grundschüler bis 4. Klasse ist der Waldschultag immer ein besonderes Erlebnis. Bei spielerischen Wissensvermittlung erleben sie den Wald und können ihre Kreativität beim Basteln mit Naturmaterialien beweisen. Die Vorschüler kommen beim Waldkitatag auf ihre Kosten. „Schade, dass nur wenige Gruppen das Waldtheater nutzen“, sagt Waldpädagogin Beate Radestock. Es ist ein waldbezogenes Rollenspiel, bei dem die Kinder vor dem Auftritt ihre Masken selbst basteln.

Aber nicht nur für Schulklassen und Kita-Gruppen ist die Waldschule interessant. Das Haus des Waldes ist für alle offen und nicht nur die Kleinen können dort Wissenswertes über den Wald erfahren. Nicht selten staunen die Großeltern gemeinsam mit den Enkeln, was es alles zu entdecken gibt. Über das Jahr verteilt gibt es spezielle Familienwaldtage wie Spuren- und Fährten-Wanderungen, Nistkastenbau oder das Baumfest. Am 17. September steht eine Pilz-Veranstaltung auf dem Plan, am 15. Oktober eine herbstliche Märchenwaldwanderung. Am 12. November kann ein Futterhäuschen gebaut werden und der 26. November ist die Zeit für selbst gebastelte Adventsgestecke.

Info: www.haus-des-waldes.info

Von Gerlinde Irmscher

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