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Dahme-Spreewald Neptun grüßt beim Fischerfest
Lokales Dahme-Spreewald Neptun grüßt beim Fischerfest
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00:18 08.06.2017
Neptun (Sven Herzberger) und sein Gefolge verleihen Taufurkunden an Besucher. Quelle: Dietrich von Schell
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Zeuthen

Für Markus Ott war das 24. Zeuthener Fischerfest ein voller Erfolg. Der Vorsitzende des Zeuthener Gewerbevereins blickte zwar skeptisch gen Himmel, ob noch ein paar Regentropfen fallen würden. Aber am Sonntagnachmittag war der unwetterhafte Regen vorbei, es wurde langsam wieder freundlich. Und von dem einen grauen Sonntagvormittag wollte sich Markus Ott die Bilanz nicht verhageln lassen.

Der Gewerbeverein hatte wie jedes Jahr das Fischerfest am Miersdorfer See organisiert. Am Freitag und Sonnabend war das Fischerfest, eines der Glanzlichter im Zeuthener Kulturkalender, sehr gut besucht. Mitglieder des Gewerbevereins hatten mit ihren Ständen für Kulinarisches gesorgt. Auf zwei Bühnen konnten zahlreiche musikalische Wünsche erfüllt werden.

Volles Festzelt beim Frühschoppen

Als die Band „Six“ aus Jüterbog das Zeuthener Festzelt am Abend rockte, platzte dieses aus allen Nähten. Die fünf Brandenburger Jungs feierten nicht nur ihr 25-jähriges Bestehen, sondern auch ihre Trennung. Denn nach so vielen gemeinsamen Jahren will die Truppe um Stefan Krähe zu neuen Ufern aufbrechen.

Aber auch das Regenwetter am Sonntag konnte viele Zeuthener nicht schrecken. „Als am Sonntag ab 10 Uhr der Männerchor Zeuthen und das Luftfahrtblasorchester zum Frühschoppen aufspielten, war das Festzelt schon wieder brechend voll“, erzählt Markus Ott. Das lag natürlich auch daran, dass bei dem Wetter keiner mehr ins Freie wollte. „Aber immerhin sind sie alle hier gewesen“, so Ott. Und den Abschluss des Bühnenprogramms bildete eine Double-Show mit Andrea Berg und Roland Kaiser, bei der alle Fans des deutschen Schlagers auf ihre Kosten kamen.

Frühstück in 30 Metern Höhe

Doch in Sachen Regenwetter ereignete sich noch eine Skurrilität am Rande: Der Anglerverein Miersdorf hatte erstmals einen 30 Meter hohen Autokran gemietet, um den Besuchern einen Überblick über das Festgelände zu verschaffen. „Abends hatten ein paar Leute die Idee, dort oben zu frühstücken“, sagt Markus Ott. Und tatsächlich: Selbst als das Wasser von allen Seiten in die Kabine kam, haben sich die Angler in luftiger Höhe den Kaffee schmecken lassen.

So viel Freude hatte Neptun diesmal nicht, der wie jedes Jahr zwar seinen Gruß aus dem Zeuthener See zum Miersdorfer See schickte. Zusammen mit seinem Häscher und den beiden Nixen wollte er Kinder einfangen und auf einem Boot taufen. „Aber wegen des starken Windes haben wir davon Abstand genommen“, sagt Sven Herzberger, der schon zum zweiten Mal in Folge den Neptun spielte. Herzberger, ebenfalls Mitglied des Gewerbevereins, sagt, er setze damit die Tradition des früheren Bürgermeisters Klaus-Dieter Kubick fort.

Gemeinde unterstützt den Gewerbeverein

Der Erfolg des Fischerfestes lag für Markus Ott auch daran, dass es erstmals bei freiem Eintritt stattfand. Der gesamte Gewerbeverein sei dankbar und habe sich über diese Unterstützung gefreut. „In der Vergangenheit musste der Verein für die Unkosten aufkommen, das ging nur mit Eintritt“, erklärt Markus Ott.

Nun sei die Gemeinde eingesprungen und dadurch seien noch mehr Gäste als früher gekommen. „Wir hoffen jetzt, dass das auch in Zukunft so bleibt“, sagt Ott.

Von Dietrich von Schell

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