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Neubau soll im Sommer 2016 stehen

Rathaus in Bestensee Neubau soll im Sommer 2016 stehen

Lange haben die Bestenseer Gemeindevertreter über das neue Rathaus diskutiert. Nachdem nun die Entscheidung für den künftigen Standort auf dem Grundstück der Stadtmission gefallen ist – und alles soll ganz schnell gehen. Geht es nach den Gemeindevertretern, ist das neue Rathaus bereits im kommenden Sommer bezugsfertig.

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Das jetzige Rathaus ist zu klein geworden.

Quelle: Dietrich von Schell

Bestensee. Die Gemeinde Bestensee bekommt ein neues Rathaus. Diese Entscheidung haben die Gemeindevertreter kurz vor der Sommerpause getroffen. Sogar der Standort steht schon fest: Es soll bis zum nächsten Sommer an der Hauptstraße 11 auf einem Grundstück der Stadtmission erbaut werden. An den einstimmigen Beschluss war die Forderung an die Verwaltung geknüpft, die Planungsunterlagen für den Landkreis vorzubereiten. Außerdem sollten sich die Rathausmitarbeiter auf bauliche Details verständigen. Die Ergebnisse lagen in der vergangenen Woche dem zeitweiligen Ausschuss für den Rathausneubau vor.

„Türen, die die Büros separat miteinander verbinden, ein Wartebereich für Bürger, Klimaanlagen – das sind einige der Vorstellungen aus der Verwaltung“, sagt der Ausschussvorsitzende Jürgen Ostländer. Was davon umgesetzt wird, ist aber noch völlig offen. „Wir müssen das im Ausschuss zuerst auf die Kosten hin prüfen.“

Die Kosten machen auch Bürgermeister Klaus-Dieter Quasdorf (parteilos) zu schaffen. Seine Aufgabe ist es, sich um die Planungsunterlagen zu kümmern. Er sieht allerdings Schwierigkeiten. „Die Stadtmission hat zwar bereits eine Baugenehmigung“, so Quasdorf, „aber die ist auf ein Seniorenheim inklusive betreutem Wohnen ausgelegt.“ Ob man nun ohne weiteres ein Rathaus mit Seniorenwohnungen bauen könne, wie es beabsichtigt ist, müsse erst noch geklärt werden. Die Entscheidung darüber, ob die Baugenehmigung ihre uneingeschränkte Gültigkeit behält, liegt beim Landkreis. Die Antwort stehe aber noch aus, so Quasdorf. „Bevor ich nicht das entsprechende Papier in der Hand halte, werde ich auch keine Planungen vorantreiben, die vielleicht doppelte Kosten verursachen würden“, sagt er. Schon kleinere Abweichungen könnten neue Pläne erforderlich machen. Allerdings drängt die Zeit: In dieser Woche sollen noch Gespräche zwischen dem Bestenseer Bürgermeister und der Stadtmission stattfinden. Es geht um die Frage, ob die Gemeinde das Grundstück kauft und den Neubau in Auftrag gibt. Ostländer kann sich auch vorstellen, dass die Stadtmission das Gebäude errichtet und später an die Gemeinde veräußert. Quasdorf wollte im Vorfeld keine Stellung zu den Gesprächen beziehen.

Auch das private Gymnasium Villa Elisabeth soll von dem Neubau profitieren. Die Schüler werden zurzeit in einem Containerbau hinter dem jetzigen Rathaus in der Eichhornstraße unterrichtet. Aber sobald die Verwaltung in das neue Gebäude gezogen ist, so der Plan, stehen die leeren Räume der Schule zur Verfügung.

Von Dietrich von Schell

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