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Dahme-Spreewald Neue Bürgermeisterin zieht ins Rathaus
Lokales Dahme-Spreewald Neue Bürgermeisterin zieht ins Rathaus
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13:00 04.08.2016
Viel Arbeit wartet auf die neue Mittenwalder Bürgermeisterin Maja Buße (CDU). Das Umräumen ist nur eine Nebensächlichkeit. Quelle: Andrea Müller
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Mittenwalde

Gleichmäßig rollt die Farbrolle von Maler Hans-Joachim Kraisler die frische weiße Farbe an die Wände. Das Bürgermeisterbüro der neuen Mittenwalder Bürgermeisterin Maja Buße (CDU) bekommt einen neuen Anstrich. „Ich werde die meiste Zeit des Tages hier bei der Arbeit verbringen. Da möchte ich mich wohlfühlen“, sagte sie schon am Montagabend bei der feierlichen Einführung in ihr neues Amt während der außerordentlichen Stadtverordnetenversammlung.

Die Blumen, die Geschenke, der Sekt – all das ist längst in den Hintergrund getreten. Der Alltag einer Bürgermeisterin hat für Maja Buße begonnen. Sie tauscht die Kittelschürze einer Hausfrau gegen den wichtigsten Job in der Stadt. „Ich habe mich aber schon lange nicht mehr als Hausfrau gesehen, sondern schon sehr lange als Lokalpolitikerin“, sagt die CDU-Frau, die ihre ersten Termine, viele Personalgespräche mit den Mitarbeitern im Haus und auch schon einige brenzlige Probleme auf dem Tisch hatte. „Es kommt stündlich was rein“, sagt die Mittvierzigerin, die bei allem ihre inzwischen berühmte Ruhe bewahrt.

Bürgermeister-Büro bekommt persönliche Note

An ihrem ersten offiziellen Arbeitstag im Mittenwalder Rathaus hat Maja Buße als erstes das alte Pfeiffer-Zimmer „vom Staub befreit“. Die alten Bilder an der Wand, die Momente der Stadtgeschichte festhielten, wurden abgenommen. Einen Teil bekommt der abgewählte Bürgermeister zurück. Der Rest werde ins Archiv eingearbeitet, legte die neue Chefin der Stadt fest.

Das Arbeitszimmer wird Buße etwas umgestalten, sobald der Maler seine Arbeit vollendet hat. Noch ist sie sich nicht sicher, ob sie den antiquierten Stil Pfeiffers beibehält oder moderne Büromöbel anschafft. „Ich möchte natürlich nicht gleich zu hohe Kosten für die Stadt verursachen“, so die Bürgermeisterin. Ein paar persönliche Dinge liegen für den Einzug in das Zimmer schon bereit. Das sind eine Thermoskanne, eine Teetasse, eine Etagere mit Süßigkeiten für sie und die Mitarbeiter des Hauses, die Lesebrille und Musik. Das sind vor allem deutsche Rockballaden. Auf einem Foto ist ihre Familie zu sehen. Vorgesehen ist auch, ein Gemälde aufzuhängen. Es zeigt Sonnenblumen und soll gute Laune mitbringen. So will es die neue Chefin, die mit dem alten System und dem alten Umgang brechen will. Von Anfang an.

Das Rathaus-Team steht hinter Maja Buße

Das Team der Mitarbeiter sei ihr herzlich entgegen gekommen – auch ihre Wahlkampf-Konkurrentin Hedda Dommisch, die fortan wieder allein die Kämmerei leiten wird. Während sie aus dem Bürgermeisterzimmer auszog, zog Buße ein. Die Zeiten der Konkurrenz sieht Buße aber als Vergangenheit. Hier gehe es nun darum, zusammen zu arbeiten. „Hedda Dommisch kommt mir da sehr entgegen“, berichtet die neue Rathaus-Chefin, die weiß, dass dies der Kollegin, die ein Jahr lang Uwe Pfeiffer vertreten hat, nicht leicht fällt. Wie bei der Sitzung am Montag zur Amtseinführung kommen immer mal wieder die Tränen. „Deswegen war es mir sehr wichtig, ihr für ihre Arbeit nicht nur intern, sondern bei der Sitzung öffentlich zu danken“, so Maja Buße. Dann eilt sie schon zum nächsten Termin mit dem Personalrat.

Von Andrea Müller

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