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Dahme-Spreewald Neue Citymanagerin gesucht
Lokales Dahme-Spreewald Neue Citymanagerin gesucht
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16:55 26.12.2017
Zu wenig Zeit für den Job: Die kommissarische City-Managerin Janine Rosenthal in ihrem Harley Davidson-Geschäft. Quelle: Christina Koormann
Königs Wusterhausen

Seit Anfang November ist Janine Rosenthal kommissarische City-Managerin von Königs Wusterhausen. Die 33-Jährige, die mit ihrem Mann Dirk die „Harley Station“ am Bahnhof betreibt, hatte das Amt übernommen, weil ihre Vorgängerin Anja Masche wegen Umzugsplänen die Stelle aufgegeben hatte. „Sie hätte den Job gerne weitergemacht und hat tolle Arbeit geleistet, aber das lässt sich leider mit ihren Plänen nicht mehr vereinbaren“, sagt Janine Rosenthal. Auch sie selbst kann aus beruflichen Gründen den Posten der City-Managerin nicht dauerhaft besetzen. „Das hat nichts mit Nicht-Wollen zu tun, aber leider kollidiert diese Aufgabe mit meiner Vollzeitstelle in der Harley Station“, sagt Rosenthal.

Weitblick gefordert

Aus diesem Grund sucht der Verein Citypartner Königs Wusterhausen zum Anfang des neuen Jahres jemanden, der den Job des City-Managers als Vollzeitstelle antritt und genügend Zeit für diese anspruchsvolle Aufgabe mitbringt. Aus dem ehemaligen Minijob soll jetzt eine volle Arbeitsstelle werden, die der Verein aus Fördermitteln finanziert. „So banal es klingt: Diesen Job sollte jemand machen, dem die Stadt Königs Wusterhausen am Herzen liegt“, sagt Dirk Rosenthal, der Erster Vorsitzender des 2014 gegründeten Vereins ist. „Die Person sollte für diesen Job brennen, Weitblick haben und die Stadt weiter nach vorne bringen können.“ Der Verein verfolgt die Ziele, Königs Wusterhausen als Wirtschaftsstandort weiter zu stärken, die Attraktivität und Anziehungskraft der Innenstadt für Bürger und Touristen zu festigen, für eine positive Außendarstellung der Stadt zu sorgen und die Ideen der relevanten Akteure zu bündeln. „Außerdem geht es darum, die Protagonisten untereinander zu vernetzen und sich für die Perspektiven und Zukunftsvisionen stark zu machen“, sagt Dirk Rosenthal.

Dazu brauche man eine Person, die kommunikationsstark und charismatisch sei, sagt der Vereinsvorsitzende. „Das Mittelzentrum unserer Stadt hat mittlerweile fast 40 000 Einwohner, Königs Wusterhausen wächst wie verrückt und das Aufgabenspektrum des City-Managers platzt aus allen Nähten“, so Rosenthal. „Der Job ist nicht mal eben so erledigt, und ich fände es sträflich, wenn wir als Stadt Königs Wusterhausen nicht vernünftig vertreten werden.“ Die Stadt stehe gut da, doch darauf dürfe man sich nicht ausruhen. „Wir wollen weiter Dinge anpacken, die beispielhaft und vorbildhaft sein können“, sagt der Geschäftsmann.

Bezug zu KW ist hilfreich, aber keine Pflicht

Keiner kenne eine Stadt von Grund auf so gut wie jemand, der dort aufgewachsen ist, meint Dirk Rosenthal. „Es wäre deshalb sicher von Vorteil, wenn der zukünftige City-Manager nicht ganz unbedarft ist, was KW angeht.“ Dieses Kriterium sei jedoch letztendlich kein Muss – wichtig sei die Fähigkeit, sich Sorgen und Nöte anzuhören, sich aktiv in den Verein mit einzubringen und Lösungen zu finden sowie als Mittler zwischen Bürgern, Gewerbetreibenden und der Stadtverwaltung tätig zu sein.

Die Furcht, dass die Stelle nicht besetzt werden könne, bestehe nicht – es gibt bereits einige Interessenten. Anfang des Jahres will der Verein Citypartner „Nägel mit Köpfen“ machen. Wer sich bis zu diesem Zeitpunkt bewerben möchte, kann sich an den Verein Citypartner wenden. Bis dahin wird Janine Rosenthal das Amt der City-Managerin ausfüllen. „Ich bin so lange weiterhin für alle ansprechbar“, betont sie.

Von Christina Koormann

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