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Dahme-Spreewald Neue Grundschule wird ein Flachbau im Grünen
Lokales Dahme-Spreewald Neue Grundschule wird ein Flachbau im Grünen
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00:32 14.04.2018
Flach und grün: So soll der neue Grundschulcampus an der Chausseestraße in Senzig aussehen. Er fügt sich gut ins Orstbild ein, so die Jury. Quelle: mayerwittig
Königs Wusterhausen

Das Cottbuser Büro Mayerwittig hat den Architekturwettbewerb zur Grundschule Am Bullenberg in Senzig gewonnen. Das gab die Königs Wusterhausener Stadtverwaltung am Freitag bekannt. Aus 20 eingereichten Wettbewerbsarbeiten war der Siegerentwurf am Donnerstag ermittelt worden. Bis spät in den Abend tagte das Preisgericht, eine neunköpfige Jury aus Fach- und Sachpreisrichtern.

Hanglage war eine besondere Herausforderung

Beurteilt wurden die architektonischen und städtebaulichen Konzepte, Raumkonzepte für Schule und Hort, Aula, Mensa und Sporthalle, die Lösungsansätze zur Verkehrsanbindung, Erschließung des Geländes sowie der Gestaltung von Außenanlagen und Sportflächen. Durch die Hanglage stelle das Grundstück eine Herausforderung dar, sagte Jury-Vorsitzende

So sieht die Schule von der Chausseestraße aus. Quelle: mayerwittig

Angela Mensing-de Jong. Das Cottbuser Büro hat diese Aufgabe nach Ansicht der Jury am besten bewältigt. Der Entwurf sieht voneinander getrennte, zweigeschossige Gebäude vor, die genügend Platz für die Schule bieten und sich gleichzeitig optisch gut in den dörflich bebauten Ortsteil Senzig einpassen.

Die Schule muss zu den Kindern passen

Der Preisträger freue sich auf die bevorstehende Aufgabe. Fachbereichsleiterin Michaela Wiezorek zeigte sich glücklich mit der Fülle der eingegangenen Entwürfe und der intensiven Auseinandersetzung durch das gewählte Verfahren. „Die neue Grundschule in der Ortsmitte wird den Ort prägen – und muss zu den Bedürfnissen der Kinder und zum Ort passen“, sagte sie.

Die Jury und externe Fachleute nach dem Sitzungsmarathon am Donnerstag, bei dem der Siegerentwurf ausgewählt wurde. Quelle: Stadt Königs Wusterhausen

Dies ist in den Augen von Ortsvorsteherin Renate Grätz gelungen, auch, da der Rodelberg weiter bestehen kann. Renate Grätz arbeitete in der Jury mit und zeigte sich glücklich mit dem Ergebnis. Der Wettbewerb hatte vor den Sommerferien begonnen. Bis Mitte September konnten die Architekturbüros ihre Entwürfe einreichen. Das Planwerk aus Berlin sichtete sie im Auftrag der Stadt und legte sie anonymisiert der Jury vor.

Renommierte Fachleute und Kommunalpolitiker entschieden

Zu den Fachleuten zählten renommierte Architekten und Landschaftsarchitekten – aus Hochschulen, Universitäten und Selbstständige. Die Gruppe der Sachpreisrichter setzte sich zusammen aus Ortvorsteherin Renate Grätz, Direktorin Sabine Kaszynski, dem ehemaligen Bürgermeister Lutz Franzke (SPD) und Michaela Wiezorek, Fachbereichsleiterin Stadtentwicklung und Gebäudemanagement in der Stadt. Unterstützung erhielt die Jury durch Sachverständige zu den Themen Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit sowie Brandschutz, einen Vertreter der Architektenkammer und Mitarbeiter des Bereichs Hochbau der Stadtverwaltung.

In Kleingruppen nahmen Jurymitglieder am Donnerstag Details der Entwürfe unter die Lupe. Quelle: Stadt Königs Wusterhausen

Auf den zweiten Platz kamen Pussert-Kosch-Architekten aus Dresden, Dritter wurde der Entwurf von Bez + Kock aus Stuttgart. Das Büro Kersten + Kopp aus Berlin erhielt eine Anerkennung. Der erste Platz ist mit 32 000 Euro dotiert, weitere Preisgelder gab es für die Platzierten. „Als Jury gehen wir mit einem guten Gefühl. Die angenehme und konstruktive Arbeit war ein Vergnügen“, schloss Angela Mensing-de Jong den Abend und wünschte gutes Gelingen für das Vorhaben.

Die neue Grundschule soll in den kommenden fünf Jahren errichtet werden. Der alte Schulstandort in der Lindenstraße wird aufgegeben, er ist zu klein.

Von Frank Pawlowski

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