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Dahme-Spreewald Neue Kita in Pätz geht im neuen Jahr in Betrieb
Lokales Dahme-Spreewald Neue Kita in Pätz geht im neuen Jahr in Betrieb
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05:33 23.12.2017
Staunen und Freude: Die Kinder des Waldkindergartens in Pätz eroberten am Freitag ihre Räume in der neuen Einrichtung. Quelle: Andrea Müller
Pätz

Mit Liedern und Tänzen zogen am Freitag die ersten Kinder vom alten Gebäude des Waldkindergartens in Pätz in das neue gleich nebenan. Nach etwas mehr als halbjähriger Bauzeit kann die neue Kita mit einer Kapazität von 181 Plätzen mit dem neuen Jahr in Betrieb gehen.

Kinder, Erzieherinnen, Gemeindevertreter sind begeistert von der neuen Einrichtung

„Zunächst werden die 40 Kinder aus dem Waldkindergarten umziehen“, sagte Bürgermeister Klaus-Dieter Quasdorf (parteilos). In den folgenden Wochen sollen dann Schritt für Schritt weitere Mädchen und Jungen aus anderen Einrichtungen des Ortes hier Einzug halten. Mit der Auslastung der vollen Kapazität wird es aber noch etwas Zeit brauchen. Denn für die Aufstockung fehlt noch die Genehmigung. Der entsprechende Antrag war erst Ende Juni eingereicht worden und muss nun noch bearbeitet werden.

Anfänglich war man nämlich davon ausgegangen, dass in der neuen Kita 100 Kinder betreut werden sollen. Im Oktober 2016 wurde die Zahl auf 139 Plätze erhöht. Schließlich einigte man sich darauf, noch einmal aufzustocken auf nun insgesamt 181 Kita-Plätze.

Nun ist es ein Weihnachtsgeschenk

Das Objekt gehört zu den beiden Großprojekten der Gemeinde Bestensee. Bürgermeister Quasdorf hatte es im Alleingang auf den Weg gebracht und dafür viel Prügel von seinen Gemeindevertretern eingesteckt. Die gaben ihm aber dennoch grünes Licht. Denn allen war wichtig, dass eine neue Kita kommt – und zwar möglichst schnell. Ganz so schnell wie ursprünglich von Quasdorf gewünscht, ging es dann doch nicht. Er hätte sich gefreut, wäre die Kita schon vor den Wahlen im September fertig geworden. Nun ist es ein Weihnachtsgeschenk geworden.

Am Freitag zur Eröffnung waren auch einige Gemeindevertreter erschienen. „Da kann man nicht meckern“, sagte Michael Kuttner (CDU) nach einem ausführlichen Rundgang. „Für mich ist es optimal“, lobte Peter Neumann (Unabhängige Bürger) die neue Kindereinrichtung. Er hatte für die Kita auch einen Scheck in Höhe von 850 Euro mitgebracht. Gekommen war auch der Kreisdezernent für Soziales, Carsten Saß (CDU). „Wesentlich besser als der alte Waldkindergarten“, zeigte er sich von dem neuen Kindergarten beeindruckt.

Ein weinendes und ein lachendes Auge

Kita-Leiterin Solveig Brandenburg wechselt in die neue Einrichtung mit einem lachenden und weinenden Auge: „Aber wenn ich das hier alles sehe, fällt der Umzug schon etwas leichter“, betonte sie. Für sie, ihre Kollegen, den Hausmeister und die 40 Kinder war es am Freitag der letzte Tag im alten Haus. Das war einst von Kriegsgefangenen errichtet worden. Später gehörte es zur FDJ-Schule. Schließlich wurde es ein Kindergarten. Nun soll es im neuen Jahr abgerissen werden. Auf dem Gelände wird dann ein Spielplatz für die 181 Kita-Kinder errichtet. Die Knirpse werden direkt am See viel Platz zum Spielen und Toben haben.

Quasdorf lobte am Ende der Eröffnung auch die Firma EFF, die mit Subunternehmern das Gebäude errichtet hat. Nach bisherigen Erkenntnissen sollen die Kosten im Rahmen des Geplanten liegen. „Aber noch fehlt die Endabrechnung“, so Quasdorf.

Von Andrea Müller

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