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Dahme-Spreewald Neue Straßenbeleuchtung in Schulzendorf
Lokales Dahme-Spreewald Neue Straßenbeleuchtung in Schulzendorf
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06:25 23.03.2017
Die Mitarbeiter der Verwaltung im Schulzendorfer Rathaus planen neue Beleuchtung in einigen Straßen der Gemeinde. Quelle: Oliver Becker
Schulzendorf

Die südliche Fahrbahn am Leipziger Platz in Schulzendorf zwischen Brandenburger Straße und Freiligrathstraße soll erstmals eine Straßenbeleuchtung bekommen. So schlägt es die Gemeindeverwaltung vor. Der Leipziger Platz ist im Norden und Süden mit einer Fahrbahn eingegrenzt. Der nördliche Teil hat eine Beleuchtung, der südliche Teil bislang nicht.

„Wir hatten die Straße errichtet. Eine Beleuchtung war bislang nicht vorgesehen. Die Erschließungssatzung der Gemeinde sieht jedoch vor, dass das Bauprojekt erst abgeschlossen ist, wenn es dort auch eine Beleuchtung gibt“, sagte Schulzendorfs Bürgermeister Markus Mücke (parteilos). Jetzt werde ein Bauprogramm voraussichtlich beschlossen, damit diese auch errichtet werden kann, um die Maßnahme fertigzustellen. Die Beleuchtung soll auf der kompletten Strecke von 130 Metern Länge erfolgen. Drei Masten mit einer Höhe von 5,5 Metern sollen im unbefestigten Seitenbereich im Abstand von etwa 40 Metern errichtet werden und mit moderner LED-Technik ausgestattet sein. Den Vorschriften entsprechend sollen sie die südliche Fahrbahn komplett ausleuchten. Die Baumaßnahme soll noch in diesem Jahr beginnen und 2018 abgeschlossen werden. Die Kosten sind noch unklar, da die Ausschreibung bislang nicht erfolgt ist. Die Gemeindevertretung entscheidet über die Baumaßnahme in ihrer nächsten Sitzung am 5. April.

Ortsentwicklungsausschuss hat Vorhaben bereits zugestimmt

„Grundsätzlich sind wir dabei, in ganz Schulzendorf Laternen neu zu errichten oder weggerissene oder defekte Straßenleuchten wiederherzustellen, damit alle Straßen beleuchtet sind“, sagte Joachim Kolberg (CDU). Dem Vorhaben am Leipziger Platz habe man im Ortsentwicklungsausschuss bereits zugestimmt und eine Empfehlung ausgesprochen. Das nächste Projekt sei die Rest-Beleuchtung in der Miersdorfer Straße zwischen Kölner Straße und dem Altdorf. Gerade in der dunklen Jahreszeit würden die Kinder auf dem Schulweg die Hand vor Augen nicht sehen. „Das Vorhaben am Leipziger Platz geht in Ordnung. Die Frage ist nur, warum man das jetzt unbedingt machen muss“, sagte Herbert Burmeister (Linke). Denn einen Grundstückseingang der Anlieger, der eine neue Beleuchtung rechtfertige, gebe es in diesem Bereich nicht.

Neu beleuchtet werden soll darüber hinaus auch die Fritz-Reuter-Straße. Zu dieser Baumaßnahme veranstaltet die Gemeinde eine Einwohnerversammlung am 30. März. „Dort werden die Anwohner über das Projekt informiert, welche Leuchten in welchem Abstand aufgestellt werden, was dabei beachtet werden muss und mit welchen Einschränkungen sie zu rechnen haben“, so der Bürgermeister. Die Maßnahme beinhalte die neue Errichtung mehrerer Beleuchtungsmasten in der Fritz-Reuter-Straße und Richard-Wagner-Straße zwischen Ortsgrenze und Rosa-Luxemburg-Straße. Im Rahmen des Projektes ist zudem eine neue Beleuchtung entlang des Flutgrabens geplant, für die die Anwohner der Fritz-Reuter-Straße laut Mücke jedoch nicht in die eigene Tasche greifen müssten. Die Kosten will die Gemeinde übernehmen.

Von Oliver Becker

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