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Neue Terrasse für das Kinderhaus

Teupitz Neue Terrasse für das Kinderhaus

Am Wochenende ist die neue Terrasse für das Kinderhaus in Teupitz eingeweiht worden. Mithilfe von Spenden konnte dort ein neues Holzdach gebaut werden, das die Terrasse nun vor Wind und Regen schützt. Kinder und Erzieher freuten sich, mal wieder draußen zu frühstücken oder einen Kaffee zu trinken.

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Das Kinderhaus Teupitz hat eine neue Terrasse.

Quelle: foto: Dietrich von Schell

Teupitz. Im Kinderhaus Teupitz wurde am Sonntag offiziell eine neue Terrasse eingeweiht. Es gab eine kleine Feier mit den jugendlichen Bewohnern, allen Erziehern sowie Spendern und Bauarbeitern. Mit Grillwurst, Kaffee und Kuchen bedankte sich das Haus bei denen, die den Bau der Terrasse möglich gemacht haben.

„Den Austritt aus der Küche hat es zwar schon immer gegeben“, erklärt der Einrichtungsleiter Mark Einig. „Aber jetzt hat die Terrasse noch ein richtig schönes Dach bekommen.“ Das besteht aus Holz und bietet fortan Schutz vor Sonne, Wind und Regen.

Spender machten Dachbau möglich

Möglich gemacht haben es zwei Spenden. Initiator war Jörg Pohland, der sich jedes Jahr um Spendengelder von der Volksbank bewirbt, in diesem Fall waren es 1000 Euro. Der Bauingenieur und Planer im Straßenbau hilft immer dort, wo er gerade arbeitet. Die Gelder, die er 2015 beantragt hat, waren für das Kinderhaus bestimmt.

Aber die jetzige Terrasse wäre wohl nie entstanden, wenn nicht die Berliner Dachdeckerfirma Viellechner den Bau ausgeführt hätte. Geschäftsführer Lutz Kutzbach hat alle Arbeiten kostenlos anfertigen lassen – Aufbau von vier Einzelteilen, Montage und Dachdeckung. Die Kosten beziffert er auf rund 15 000 Euro.

Terrasse war zuvor bei Regen gesperrt

Für die acht Jugendlichen, die im Haus neben dem Reitgut Teupitz Höh leben, stellt diese Neuerung natürlich einen echten Gewinn dar. „Wir können jetzt draußen frühstücken oder mal einen Kaffee trinken“, sagt Justin. „Die alte Terrasse war bei Regen leider immer gesperrt“, ergänzt Celine. Grund: Die Fliesen waren bei Nässe so rutschig, dass Verletzungsgefahr bestand. „Da wir für die Kids Sorge zu tragen haben, mussten wir den Austritt untersagen“, erklärt die Erzieherin Sabine Schomaker.

Aber das gehört nun der Vergangenheit an. Die Erzieher haben in Sachen Fußboden sogar doppelt vorgesorgt. Herausnehmbare Holzfliesen machen den Aufenthalt noch angenehmer. „Gespräche zwischen uns und den Jugendlichen finden ebenfalls hier draußen statt“. Das lockere die Atmosphäre auf, so Sabine Schomaker.

Das Haus Teupitz gehört zum Kinder- und Jugenddorf Groß Köris. Mädchen und Jungen leben gemeinsam hier, zwei unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge aus Syrien sind ebenfalls in der Wohngruppe.

Von Dietrich von Schell

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