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Neue Visitenkarten der Stadt

Mittenwalde Neue Visitenkarten der Stadt

Mit einem neuen Internetauftritt und einem wassertouristischen Konzept will Mittenwalde auf sich aufmerksam machen. Die Homepage wird praktische Funktionen für die Einwohner haben. Sie läutet auch ein neues Zeitalter in der Kommunalpoitik ein.

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Der Motzener See ist eine Mittenwalder Perle. Stege, einen Bootsverleih und einen Wasserwanderplatz soll es hier einmal geben.

Quelle: Klaus Bischoff

Mittenwalde. Übersichtlicher und hübscher gestaltet – das war, kurz gesagt, die Vorgabe für den neuen Internetauftritt der Stadt Mittenwalde. Ob das erreicht wurde, lässt sich bald überprüfen. Zum Jahresbeginn soll die überarbeitete Internetseite freigeschaltet werden. Hauptamtsleiter Lamine Clausnitzer verspricht etliche praktische Funktionen für die Mittenwalder.

Mittenwalder können eigene Inhalte online stellen

So können Schulen, Vereine oder Ortsteile die Seite mit eigenen Inhalten bestücken. Das können Texte und Fotos von Veranstaltungen sein, aber auch andere Informationen. Überhaupt soll es für Nutzer künftig einfacher sein, zu navigieren. „Die Inhalte werden neu strukturiert und besser zu finden sein als jetzt“, sagt Clausnitzer. Die Vermietung von Sporthallen, Klubs und anderen Räumlichkeiten der Stadt wird künftig über einen Online-Kalender möglich sein. An die Stadtverordneten wurde ebenfalls gedacht. Dokumente zu den Sitzungen werden digital bereitgestellt. Es gibt sie aber weiterhin in Papierform.

Zukunftsmusik: Elektronische Verwaltung

Die Grundlage für die elektronische Verwaltung ist mit dem neuen System ebenfalls gelegt. Laut Clausnitzer bietet es zum Beispiel die Möglichkeit, Anträge online zu stellen oder Formulare auszufüllen. Das sei im Moment aber noch Zukunftsmusik. Mit dem neuen Internetauftritt will sich Mittenwalde als moderner Dienstleister präsentieren und zugleich kräftig die Werbetrommel für die Stadt und ihre Ortsteile rühren. „Wir zeigen Mittenwalde als Stadt in der Metropolenregion Berlin, die für Wirtschaft und Familien interessant ist“, sagt Lamine Clausnitzer. An einem passenden, einprägsamen Werbeslogan wird noch gefeilt.

Bootsverleih und Stege am Motzener See

Eine weitere Visitenkarte Mittenwaldes soll das wassertouristische Konzept sein, das gerade erarbeitet wird. Eine wichtige Rolle spielt dabei der Motzener See, wo Steganlagen und ein Bootsverleih entstehen könnten, sagt die Tourismusexpertin im Rathaus, Tina Krumtung. Der Nottekanal und der Galluner Kanal sind weitere Trümpfe.

Mittenwalde wolle sich auf Angebote für Paddler und Ruderer konzentrieren. Für sie soll es Wasserwanderplätze in Schenkendorf, in der Baruther Vorstadt in Mittenwalde sowie in Motzen geben. Die Angebote auf dem Wasser und auf dem Land miteinander zu verknüpfen, ist ein zentrales Anliegen. Wer zum Beispiel mit dem Boot in Mittenwalde ankommt, soll mit dem Fahrrad weiter fahren können – und umgekehrt. Die Wiederbelebung des alten Hafens in Motzen ist ebenfalls eine Idee.

Konzept wird im November vorgelegt

Bürgermeisterin Maja Buße (CDU) hofft, dass sie Stadtverordnete und Einwohner für möglichst viele Ideen begeistern kann. Ende November will die Stadtverwaltung das Konzept vorlegen, daraus sollen dann Teilprojekte nach und nach umgesetzt werden. Die Wasserwanderplätze sollen laut Tina Krumtung die ersten Vorhaben sein. Sie hofft außerdem, dass sich für den Bootsverleih am Motzener rasch ein Investor findet.

Von Frank Pawlowski

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