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Neuen Firmensitz bezogen

Wohnungsbaugesellschaft Königs Wusterhausen Neuen Firmensitz bezogen

Die Wohnungsbaugesellschaft Königs Wusterhausen bezog pünktlich zum Beginn dieses Monats ihren neuen Firmensitz am Fontaneplatz 1. In dem modernen Gebäude befinden sich neben der Geschäftsstelle mit einem komfortablen Eingangsbereich auch noch sechs Wohnungen unterschiedlicher Größe.

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Geschäftsführer Rolf Faust im freundlichen Eingangsbereich des Hauses, das den Mietern offen steht.

Königs Wusterhausen. Noch ist die Sitzposition hinter dem voluminösen Tresen in der 163 Quadratmeter großen Empfangshalle des neuen Firmendomizils der Wohnungsbaugesellschaft Königs Wusterhausen (Wobauge) für Juliana Rothballer und Dagmar Schnetka etwas ungewohnt. Den langjährigen Mitarbeiterinnen aber gefällt der freundliche Eingangsbereich gegenüber vom Punkthochhaus am Fontaneplatz 1, wo sich einst die Wohngebietsgaststätte „Märkischer Hof“ befand. Ähnlich sieht es auch Ursula Koch, die als eine der ersten Mieterinnen gestern ihr Anliegen im neuen Firmengebäude vortrug. „Es ist geräumiger und nicht mehr so beengt. Schön ist auch, dass das neue Domizil mitten im Wohngebiet für viele Mieter schneller zu erreichen ist“, betont die Mieterin aus der Goethestraße. „Außerdem ist es hier herrlich ruhig“, ergänzt Chefsekretärin Ute Weiß schmunzelnd, die das Quietschen der Bremsen am bisherigen Standort an der Kreuzung Cottbuser Straße/Ecke Eichenallee beinahe vermisst.

Der Umzug ist geschafft, und das am Wochenende bei Temperaturen von weit über 30 Grad. „Meine Mitarbeiter sowie das ortansässige Umzugsunternehmen Kugland haben herrlich mitgezogen. Wir sind eben ein starkes Team“, sagt Geschäftsführer Rolf Faust zufrieden. Schließlich galt es mehr als 1300 Umzugskisten zu transportieren. Auch die Telefonanlage für die Wünsche und Anregungen der weit über 10 000 Mieter ist bereits geschaltet, die Computer laufen. Die Handwerker der Service-Gesellschaft des Wohnungsunternehmens bauen lediglich noch ein paar Tische auf und montieren noch die eine oder andere Lampe. Der Fahrstuhl in dem barrierefreien Gebäude wird in der nächsten Woche endgültig freigeschaltet. In dem 36 Quadratmeter großen Besprechungsraum können Laptops problemlos an den Bildschirm angeschlossen werden. „Damit muss ich nach Jahren zu Arbeitsbesprechungen mit meinen Mitarbeitern nicht mehr in die Küche ausweichen“, erklärt Geschäftsführer Faust.

Insgesamt ließ sich das kommunale Wohnungsunternehmen den neuen Firmensitz einschließlich des Flachbaus für die Service-Gesellschaft für die insgesamt etwa 50 Mitarbeiter 3,2 Millionen Euro kosten. In dieser Summe ist der Bau der sechs neuen Wohnungen im Obergeschoss des Gebäudes bereits enthalten. Hier entstanden eine Drei-Raum- und fünf Zwei-Raum-Wohnungen, die bereits vollständig bezogen sind. In dem Neubau erhielten auch die Handwerker der Service-Gesellschaft moderne Sanitär-, Umkleide- und Pausenräume, nachdem ihre Arbeitsstätte bisher weitgehend in einer Großgarage in der Innenstadt untergebracht war. Ordentliche Sanitärbereiche gab es dort nicht.

„Durch den Umzug haben sich für die Mieter aber weder die Öffnungszeiten noch die Telefonnummern der Mitarbeiter verändert“, betont Faust. Das Haus stehe allen Mietern offen.

Die Bepflanzung der Außenanlage erfolgt noch in diesem Herbst mit Sträuchern und Bäumen.

Von Franziska Mohr

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