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Dahme-Spreewald Neuer Anlauf für den Juniorclub
Lokales Dahme-Spreewald Neuer Anlauf für den Juniorclub
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00:19 09.12.2017
Jugendliche diskutieren im Rathaus darüber, wie die Stadt für sie lebenswerter werden kann. Quelle: Katja Klinner
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Königs Wusterhausen

Ein Schwimmkurs nur für Frauen und ein Kurs für Jugendliche zur Straßenverkehrsregeln – das sind Ergebnisse der jüngsten Königs Wusterhausener Zukunftswerkstatt, wie eine Stadtsprecherin mitteilte.

Mehr Schulen? Das muss nicht sein!

In dieser dritten Veranstaltung ging es vor allem um die Frage, wie wohl sich die Jugendlichen in der Stadt fühlen und welche Angebote sie sich künftig wünschen. Bei der Veranstaltung im Rathaussaal diskutierten sie darüber mit Verantwortlichen aus den Jugendclubs, dem Familienzentrum, Trainer Dirk Stumpe von FSV Eintracht 1910 Königs Wusterhausen und dem neu

Gesprächsrunde im Rathaussaal. Quelle: Katja Klinner

gewählten Jugendbeirat. Bürgermeister Swen Ennullat (Freie Wähler KW) begrüßte die Teilnehmer, die zwischen 12 und 20 Jahre alt waren. Mit dabei waren auch junge Flüchtlinge aus Syrien und Afghanistan. „Was braucht ihr, um euch noch wohler zu fühlen?“, fragte Moderatorin Kristina Nauditt in die Runde. „Keine Schule“, kam prompt die Antwort. Dann ging es konkret zur Sache.

Schwimmkurs nur für Frauen

Da immer mehr Jugendliche nicht schwimmen oder Rad fahren können, soll es im kommenden Jahr einen Kurs zu Straßenverkehrsregeln und einen Schwimmkurs nur für Frauen geben. Teilnehmer wünschten sich mehr Angebote für Kinder bis 13 Jahre. Es gab schon einmal die Idee eines Juniorclubs, doch die wurde bisher nicht weiterverfolgt. Dennoch soll es

Eine Gruppe schaut sich die Zettel mit Vorschlägen an, die auf dem Boden liegen. Quelle: Katja Klinner

künftig einen „elternfreien Raum“ für diese Altersklasse geben, ein Platz, an dem sie sich frei bewegen können. Hierzu hat das Projektteam einen ersten Zeitplan aufgestellt, nach dem bis Januar die Anforderungen an den Ort festgeschrieben werden sollen.

Endlich richtig diskutiert und geplant

Die Mobilität von Kindern und Jugendlichen und die dadurch mögliche Teilnahme an Sportangeboten und anderen Veranstaltungen war ebenfalls ein Thema der Zukunftswerkstatt. Hier sollen noch konkrete Maßnahmen erarbeitet werden. Die 15-jährige Maryam fand es „cool, dass wir endlich

Die Zukunftswerkstatt

Die erste Zukunftswerkstatt in Königs Wusterhausen im Herbst 2015 diente die Einbindung von Flüchtlingen in das Stadtleben.

Auf Anregung der zweiten Werkstatt im Herbst 2016 entstanden unter anderem das Sprechcafé im Bürgerhaus „Hanns Eisler“, das immer donnerstags stattfindet, sowie Patenschaften zwischen Flüchtlingen und Königs Wusterhausenern.

Wer ehrenamtlich mithelfen möchte, kann sich gern im Rathaus melden unter Telefon 0 33 75/ 27 35 55.

richtig diskutiert und geplant haben.“ Viele Gespräche an denen sie vorher teilnahm, wären ergebnislos geblieben. Werkstatt-Gastgeberin Janeke Stein war ebenfalls zufrieden: „Das hat wunderbar geklappt. Die Jugendlichen haben aktiv mitgemacht. Sie haben Verantwortung gezeigt bei der Gestaltung und aktive Planungsrollen übernommen.“ Stein möchte die Zusammenarbeit von deutschen und ausländischen Jugendlichen in Zukunft weiter stärken.

Die Zukunftswerkstatt wurde im Herbst des Jahre 2015 zur Integration von Flüchtlingen ins Leben gerufen.

Von Frank Pawlowski

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