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Dahme-Spreewald Neuer Firmensitz am Fontaneplatz
Lokales Dahme-Spreewald Neuer Firmensitz am Fontaneplatz
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02:16 18.07.2015
Am Fontaneplatz 1 befindet sich künftig der neue Firmensitz der Wohnungsbaugesellschaft Königs Wusterhausen. Quelle: Franziska Mohr
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Königs Wusterhausen

Die neue Adresse für den künftigen Firmensitz der Wohnungsbaugesellschaft Königs Wusterhausen (Wobauge), Fontaneplatz 1, wird sich bei den Bürgern wohl kaum durchsetzen. Das neue Domizil wird vielmehr mit dem einstigen Standort des Restaurants „Märkischer Hof“ gekennzeichnet. Dies nimmt Geschäftsführer Rolf Faust schmunzelnd hin. Ist er doch froh, dass der marode Schandfleck endlich beseitigt ist. „Für mich ist nur wichtig, dass uns die Mieter spätestens ab September finden“, sagt er. Die Chancen dafür stehen glänzend. Schließlich rückt das Unternehmen mit diesem neuen Firmensitz weitaus näher an die Mehrheit seiner Kunden heran, die ohnehin im einstigen DDR-Neubaugebiet lebt.

Der Umzug von der Eichenallee/ Ecke Cottbuser Straße in das neue Haus ist für den 29./30. August geplant. 3,2 Millionen Euro investiert das vor 15 Jahren noch am Rande der Pleite stehende kommunale Unternehmen in das dreigeschossige Gebäude mit Lift, das durch einen Flachbau mit Servicetrakt und Werkstatt ergänzt wird. In der ersten und zweiten Etage entsteht die neue Geschäftsstelle des Wohnungsbetriebes, die einen attraktiven Eingangsbereich aufweist, so dass drei Mitarbeiter sofort die Anliegen der Mieter entgegennehmen können. Insgesamt baut die Märkische Projektbau Senzig in diesem Komplex 17 Büros mit einer Gesamtfläche von 906 Quadratmetern.

In der obersten Etage sind sechs Wohnungen entstanden, davon fünf Zwei-Raum-Wohnungen mit Grundflächen zwischen 60 und 73 Quadratmetern. Interessenten, die hier einziehen möchten, können sich übrigens noch melden.

Mit dem Projekt am Fontaneplatz sind die Neubau-Vorhaben der Wobauge aber längst nicht erschöpft. Zügig voran geht auch der knapp drei Millionen Euro teure Neubau im Kirchsteig 74/75 unweit vom Bahnhof Königs Wusterhausen. Auf dem schwierigen Baugrund entstehen in den zweigeschossigen Gebäuden mit ausgebautem Dach 24 Wohnungen, davon verfügen 20 über zwei und vier über drei Räume. Geschäftsführer Faust ist optimistisch, dass die ersten Mieter hier im Sommer nächsten Jahres einziehen können.

In der Pipeline hat das kommunale Unternehmen noch mit etwa 120 Wohnungen sein größtes Neubauprojekt. Es soll unweit vom Friedhof zwischen der alten B 179 am Berliner Berg und dem schon vorhandenen Wohngebiet an der Potsdamer Straße entstehen. Das aufwendige Bebauungsplan-Verfahren unter dem Titel „Potsdamer Ring Nord“ läuft bereits und wird voraussichtlich im Februar nächsten Jahres abgeschlossen.

„Wir benötigen in der wachsenden Stadt dringend neue Wohnungen und hoffen, den Bürgern hier schon bald attraktive Angebote unterbreiten zu können“, sagt Rolf Faust. Notwendig sind für diesen insgesamt etwa 14,5 Millionen Euro teuren Wohnungsbau aber zeitaufwendige europaweite Ausschreibungen. Faust rechnet daher mit dem Baubeginn nicht vor Ende nächsten Jahres. Auf dem Areal sind fast ausschließlich Zwei- und Drei-Raum-Wohnungen geplant, die in vier Bauabschnitten errichtet werden. Ende 2020 soll alles fertig sein.

Von Franziska Mohr

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