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Neuer Jugendsportpark entsteht

Königs Wusterhausen Neuer Jugendsportpark entsteht

Ab Ende Oktober ist die Stadt Königs Wusterhausen um ein Trendsport-Angebot reicher: Im Neubaugebiet in der Heinrich-von-Kleist-Straße entsteht derzeit eine neuer Jugendsportpark mit Klimmzugstangen, Hangelstrecken und Barren. Besonders die Calisthenics-Gruppe des Vereins WSG 81 freut sich über die Anlage.

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Spatenstich im Neubaugebiet: In wenigen Wochen soll der neue Jugendsportpark fertig sein.

Quelle: Josefine Sack

Königs Wusterhausen. Das Anstehen für Klimmzüge am Reck hat bald ein Ende. Voraussichtlich im Oktober soll im Königs Wusterhausener Neubaugebiet in der Heinrich-von-Kleist-Straße an der Ecke zur Carl-Kindler-Straße ein neuer Jugendsportpark eröffnen. Spatenstich für die „Calisthenics“-Anlage samt Klimmzugstangen, barren, Hangelstrecken und Trampolin war in dieser Woche.

Dass die Stadt noch in diesem Jahr um ein solches Trendsport-Angebot reicher wird, freut besonders die knapp 40 Mitglieder der Abteilung Kampfsport und Calisthenics des Königs Wusterhausener Vereins „Wohnsportgemeinschaft 1981“ (WSG 81). Calisthenics ist eine Form des körperlichen Trainings, bei dem für die Übungen meist nur das eigene Körpergewicht genutzt wird. Als eine Kombination aus Turnen, Breakdance und Parcourslauf findet diese noch recht junge Sportart, die vor etwa zehn Jahren in New York ihren Anfang nahm und im Freien praktiziert wird, vor allem bei Jugendlichen Anklang. Die WSG 81 bietet die Disziplin seit drei Jahren an. Zweimal pro Woche trainieren die Mitglieder auf dem Spielplatz nahe der Hans-Bredow-Realschule im Neubaugebiet. Im Winter findet das Training in der Halle statt.

Auf bisheriger Anlage fehlte der Fallschutz

Erst vor ein paar Jahren hat die Stadtverwaltung neue Geräte aufstellen lassen. Für ein professionelles Calisthenics-Training ist der Platz aber eigentlich nicht gedacht. „Wir wurden hier mehr oder weniger geduldet“, sagt André Kommenda, Mitbegründer der Calisthenics-Gruppe. Auf dem Spielplatz fehlt der Fallschutz. Zudem mussten die Sportler vor dem Training den Platz meist von Müll befreien und bei Hochbetrieb platzt die bestehende Anlage schon jetzt aus allen Nähten – keine optimale Bedingungen für die Profiturner. „Wir sind an die Stadt herangetreten, um nach Ausweichmöglichkeiten zu suchen“, rekapituliert Kommenda. Die Turner mussten nicht lange bitten. Auch die freien Träger der Jugendhilfe hatten zuvor schon auf die Notwendigkeit eines zusätzlichen Freizeitangebots im nördlichen Neubaugebiet hingewiesen. Und so stimmten die Stadtverordneten dem Neubau eines Jugendsportparks zu. Insgesamt investiert die Stadt 266 000 Euro.

Parcour erstreckt sich auf 470 Quadratmetern

Neben zwei Laufbahnen und zwei Bodentrampolinen entstehen auf dem circa 470 Quadratmeter großen Parcours elf Street-Workout-Geräte, darunter Klimmzug-stangen, Barren und Hangelstrecken. Ab Oktober können die Turner dort sorgenfrei trainieren: Die komplette Anlage erhält einen fallschutzsicheren Tartanbelag. Außerdem werden der vorhandene Bolzplatz asphaltiert und die Zuwegung gepflastert.

Die alten Geräte auf dem benachbarten Spielplatz sollen laut Thomas Neuendorf, verantwortlich für die kommunalen Grünflächen, stehen bleiben. Der neue Sportpark steht nicht nur der Calisthenics-Gruppe zur Verfügung, sondern ist für jedermann frei zugänglich.

Von Josefine Sack

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