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Dahme-Spreewald Neuer Pausenhof an der Kästner-Grundschule
Lokales Dahme-Spreewald Neuer Pausenhof an der Kästner-Grundschule
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00:31 02.10.2015
Architekt Wolf Ahner (Bildmitte) präsentiert den Schülern die Flugzeugkulisse mit Klassenzimmer beziehungsweise Theaterbühne. Quelle: Franziska Mohr
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Königs Wusterhausen

Lange Reden sind bei der Eröffnung eines Schulhofes, auch wenn er noch so schön nach Motiven aus dem weltberühmten Kinderbuch „Das fliegende Klassenzimmer“ von Erich Kästner gestaltet ist, nicht erwünscht. An diese „Weisheit“ hielt sich am Montagauch der Königs Wusterhausener Bürgermeister Lutz Franzke (SPD), als er die 450 Mädchen und Jungen der nach dem Schriftsteller und Kinderbuchautor benannten Grundschule nur kurz daran erinnerte, dass vor fünf Jahren engagierte Schülersprecherinnen in seinem Büro im Rathaus erschienen. Sie hätten ihm ohne Umschweife erklärt, dass es endlich Zeit werde, dass die Kinder der größten Grundschule in Königs Wusterhausen einen großen, ordentlichen Schulhof bekämen. Nun konnten die Grundschüler ihren neuen Pausenhof in Beschlag nehmen, nachdem die Stadt die insgesamt über 920 000 Euro für die Umsetzung der originellen Idee erst habe ansparen müssen.

Schulleiterin Marion Bethge (vorn) zerschnitt das rot-weiße Band. Quelle: Franziska Mohr

Die letzte Silbe war noch nicht verklungen, da zerschnitt Franzke schon gemeinsam mit Schülern, Architekt Wolf Ahner und Schulleiterin Marion Bethge das rot-weiße Eröffnungsband. Blitzschnell rannten die Mädchen und Jungen los und eroberten das „fliegende Klassenzimmer“, das aus einer Flugzeugkulisse und einem Klassenzimmer besteht, die als Theaterbühne, Pausentreff oder auch als alternativer Unterrichtsraum genutzt werden können. Von der Flugzeugattrappe gelangen die Kinder über eine laufstegartig nachgebildete Tragfläche in den Sitzbereich des Klassenzimmers beziehungsweise Theaterraums. Das Ganze schwebt auf einer blauen „Wolke“, die als Bodenbelag gestaltet ist.
Eine besondere Attraktion ist, gleichfalls an Kästners Geschichte angelehnt – der Original-Eisenbahnwaggon, den die Stadtverwaltung im Internet aufspürte. Die Ostsächsischen Eisenbahnfreunde in Löbau boten das fast 100 Jahre alte Stück dort zum Verkauf an und die Stadt schlug zu. Die Sanierung des alten Holzwaggons gestaltet sich allerdings schwierig, da er nicht nur neue Fenster braucht, sondern auch komplett neu belattet werden muss. Die Kinder müssen sich daher noch ein wenig gedulden, ehe sie auf ihrer „Reise“ darin Platz nehmen können. Ihrer Freude tat dies am Montag aber keinen Abbruch. Dem achtjährigen Etienne gefällt vor allem der kleine Fußballplatz mit dem Kunstrasen, während die neunjährige Jasmin die Kletterpyramiden besonders toll findet. Sie sollen Architekt Ahner zufolge an die ägyptischen Pyramiden erinnern, die Kästners Romanheld Uli überfliegt. Die zehnjährige Lea hing mit Wonne an den Kletterseilen, während sich Sophie schon auf den ersten Schnee freut, wenn sie den Rodelberg nutzen kann. Auch die Feuerwehrzufahrt wurde erneuert.

Von Franziska Mohr

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