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Dahme-Spreewald Neuer RVS-Chef schwärmt von der Region
Lokales Dahme-Spreewald Neuer RVS-Chef schwärmt von der Region
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06:43 08.12.2017
Der neue RVS-Geschäftsführer Siegfried Richter am Mittwoch im Kreistag. Quelle: Foto: Frank Pawlowski
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Dahme-Spreewald

Die Regionale Verkehrsgesellschaft Dahme-Spreewald (RVS) mit Hauptsitz in Luckau hat einen Franken als neuen Chef. Der 50 Jahre alte Siegfried Richter aus Nürnberg sollte die Geschäftsführung eigentlich erst im Januar übernehmen. Doch durch den Tod des langjährigen RVS-Chefs Peter-Lehmann im Oktober, kurz vor seinem Ruhestand, musste Siegfried Richter nun schon früher ran.

Vertraut mit Herausforderungen in Ballungsgebieten

Er kennt die Region, besonders den Spreewald, aus Urlauben. „Mir haben Land und Leute immer gut gefallen. Ich mag den Humor und das Essen“, sagt er. Ein früherer Studienkollege von ihm wohnt in Königs Wusterhausen. Seine Frau und er haben Freunde in Berlin. „Sie waren gleich begeistert, wir sollen sie oft besuchen kommen“, erzählt er. Siegfried Richter war zuletzt Chef des Busbetriebes in Erlangen, arbeitete zuvor bei den Nürnberger Verkehrsbetrieben. Mit den Herausforderungen in Ballungsgebieten und ländlichen Regionen ist er vertraut.

Zufriedene Busfahrer sorgen für zufriedene Kunden

Die erwarten ihn ebenso in Dahme-Spreewald mit dem dünn besiedelten Süden und der Boomregion im Norden, wo die Bustakte möglichst kurz sein und zudem ideale Anschlussmöglichkeiten zur S-Bahn und zur Regionalbahn bieten sollen. Die neue Aufgabe bei der RVS findet er sehr attraktiv, wie er sagte. „Das Unternehmen steht sehr gut da.“ Eines seiner Hauptanliegen sei es, die Zufriedenheit der Mitarbeiter zu erhöhen. „Busfahrer haben einen harten Job und sind nah am Kunden. Nur zufriedene Mitarbeiter machen diese Arbeit gut.“ Ein weiteres Ziel sei der Kampf um neue Fahrgäste. Informationen für Neubürger im Kreis und den Ausbau von Job-Ticket-Vereinbarungen mit Unternehmen schweben ihm unter anderem vor.

Die RVS ist eine kommunale Gesellschaft des Landkreises. Sie hat 200 Beschäftigte.

Von Frank Pawlowski

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