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Neuer Wagen für Schönefelder Feuerwehr

Fahrzeug kostet 250.000 Euro Neuer Wagen für Schönefelder Feuerwehr

Für 250.000 Euro könnte man ein kleines Häusschen kaufen. Aber auch einen Feuerwehrwagen. Die Schönefelder Löschtruppe hat nun ein neues Fahrzeug. Das Spezialauto ersetzt einen 32 Jahre alten Vorgänger.

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Schönefeld. Was am Mittwoch plötzlich vor Schönefelds Rathaus stand, machte die Gemeindevertreter neugierig. So neugierig, dass sie ihre Sitzung unterbrachen und vor die Tür traten. Das neue Löschfahrzeug für den Ortsteil Schönefeld war gekommen, um offiziell übergeben zu werden.

„Es besitzt einen Wassertank von 2000 Litern und hat 120 Liter Schaumbindemittel an Bord“, informierte Ortswehrführer Christian Nährig. Mit einer Abwassertauchpumpe können binnen einer Minute 2300 Liter Flüssigkeit beispielsweise aus überfluteten Kellern entfernt werden. „Eine Neuigkeit ist der Rauchschutzvorhang“, hebt Nährig hervor. Mit ihm lassen sich Wohnungstüren, hinter denen es brennt, abschotten, damit der Rauch nicht ins Treppenhaus dringt.

250.000 Euro hat die Flughafengemeinde das neue allradgetriebene Feuerwehrfahrzeug gekostet. Es ersetzt seinen 32 Jahre alten Vorgänger, den die Schönefelder einst von ihren Berliner Kameraden erhielten. Er lief gut und verlässlich, verfügte aber nur über einen 800 Liter fassenden Tank.

„Schönefeld ist stolz auf seine allzeit einsatzbereiten Feuerwehrleute“, sagte Gemeinderatsvorsitzender Olaf Damm, der Gemeindewehrführer Udo Schukat den Fahrzeugschlüssel übergab. „Ich wünsche unserer Truppe mit dem neuen Wagen erfolgreiche Einsätze und eine stets unfallfreie Rückkehr“, betonte er.

Zu Sitzungsbeginn war die Großziethenerin Eva Kruschel in den Gemeinderat berufen worden. Sie gehört der Wählervereinigung „Alle für Eine“ an und folgt auf Renate Pillat, die ihr Mandat in Zusammenhang mit einer neuen beruflichen Tätigkeit aufgegeben hatte. Auch ein anderer Name war neu in der Runde. Seit ihrer Heirat im neuen Standesamt der Kommune heißt Ilona Lenkereit, langjährige Gemeindevertreterin der Linken, Ilona Fuhrmann. Sie übernimmt einen Sitz im Finanzausschuss, während Bernd-Dieter Fritz von der Fraktion Pro Schönefeld im Entwicklungsausschuss für Renate Pillat nachrückt.

Mehrere gute Nachrichten konnte Bürgermeister Udo Haase verkünden. „Für das Kaufhaus an der Hans-Grade-Allee liegt jetzt die Baugenehmigung vor“, teilte er mit. „Darüber haben wir uns sehr gefreut.“ Baubeginn könnte schon im Februar sein. In Kiekebusch, setzte er seine Aufzählung fort, ist die Buswendeschleife gebaut worden, der Radweg soll Ende des Monats fertig sein.

Am Ende gab es noch Ärger. „In Kiekebusch und Karlshof sind einige Straßenschäden des letzten Winters immer noch nicht beseitigt worden“, mahnte Georg Binder an. Das letzte Mal habe er im August darauf hingewiesen, damals sei ihm eine Prüfung der Situation zugesagt worden. Doch geschehen sei nichts. „Ich fühle mich auf den Arm genommen“, schimpfte der Karlshofer. Olaf Damm forderte die Verwaltung auf, Prüfaufträge wie diesen nicht zu verschleppen.

Von Klaus Bischoff

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