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Dahme-Spreewald Neuer Zaun für Kita Löwenzahn
Lokales Dahme-Spreewald Neuer Zaun für Kita Löwenzahn
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00:18 09.11.2013
Die Mädchen und Jungen aus der Kita-Gruppe „Marienkäfer“ fragten die Zaun-Bauer Löcher in den Bauch. Quelle: Andrea Müller
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Schulzendorf

Die Bauarbeiter in ihren Arbeitsanzügen und dem Werkzeug machen Leonhard, Marc, Nils und die anderen Jungen der „Marienkäfer“ neugierig. Den Mädchen der Kita-Gruppe geht es nicht viel anders. Auch Emely, Lisa und Luise wollen wissen, was da draußen eigentlich passiert.

Wolfgang Ludewig und seine beiden Azubi-Kollegen Michel Hernandez und Thomas Siegert setzen gegenwärtig rund um die Kita „Löwenzahn“ in Schulzendorf einen neuen Zaun. Nachdem im Sommer Kinder durch die Löcher der alten Umzäunung gekrabbelt waren, schlug Kita-Leiterin Sabine Rudolph endgültig Alarm bei der Gemeinde, die Träger für die Kindereinrichtung ist. Glücklicherweise hatten damals die Erzieherinnen die Ausreißer auf frischer Tat ertappt und somit Schlimmeres verhindert. „Aber so bleiben konnte der Zaun nun auf keinen Fall mehr“, sagt Sabine Rudolph. Deshalb hatte der Gemeinderat im September beschlossen, Mittel für einen neuen Zaun zur Verfügung zu stellen. Rund 35.000 Euro wurden als Kosten veranschlagt.

Ludewig und die beiden Lehrlinge kommen von der Firma Elektro-Metallbau Hildebrandt aus Berlin. Sie bekam nach einer Ausschreibung den Zuschlag für die anstehenden Arbeiten, so Bürgermeister Markus Mücke. Etwa zwei Wochen hat das Trio an der Kita „Löwenzahn“ zu tun. Rund 350 Meter Zaun werden ersetzt.

„Und zwar Stück für Stück“, erklärt die Kita-Leiterin. Begonnen wurde im „Roten Bereich“, der direkt am Eingang der Betreuungseinrichtung zu finden ist, die nach Farben unterteilt ist, damit sich die Kleinen vom Krippen- bis Vorschulbereich besser orientieren können. Mitten durch den großen Garten geht ein kleiner Holzzaun. Davor wird gebaut, dahinter darf gespielt werden. Später, wenn der gelbe, blaue und grüne Bereich dran sind, wird es anders herum sein. Hinten am Durchgang zur Feuerwehr wird ein Tor eingebaut. „Das ist neu, aber ganz wichtig“, erklärt Sabine Rudolph. Denn hier befindet sich die Sammelstelle für den Katastrophen-Fall. Wenn zum Beispiel ein Feuer ausbricht, sollen sich Kinder und Erzieher an diesem Punkt einfinden. Bisher war es so gedacht, dass im Falle eines Falles die Mädchen und Jungen über den Zaun hätten gehoben werden müssen. Bald wird es nun ein Tor geben, das den Fluchtweg erleichtert.

Statt eines Maschendrahtzaunes, wie er seit Fertigstellung der Kita vor fast zehn Jahren das Löwenzahn-Gelände umgab, werden nun grüne, mannshohe Zaunfelder, sogenannte Stabmatten eingesetzt. Diese werden speziell für die Kindereinrichtung angefertigt. Im Gegensatz zur normalen Ausführung haben diese oben keine Überstände, an denen die Kinder hängen bleiben können. Auch die kleinen Füße haben nun keine Chance mehr, sich wie vorher in immer größer werdende Löcher zu bohren.

Für Sabine Rudolph ist die Umzäunung eine Art zusätzlicher Pädagoge. „Er zeigt den Kindern, wo die Grenze ist“, meint sie. In der jüngsten Vergangenheit sei die nicht mehr klar zu erkennen gewesen. Das hätten einige Steppkes versucht auszunutzen.

Wie schön und sicher der neue Zaun wird, davon konnten sich die Mädchen und Jungen der Vorschulgruppe „Marienkäfer“ selbst überzeugen. Ausnahmsweise durften sie mal ganz nah ran. Erlaubt war auch, den Arbeitern Fragen zu stellen. Welches Werkzeug braucht ihr? Braucht ihr besondere Arbeitskleidung? Müsst ihr beim Arbeiten aufpassen, damit ihr euch nicht verletzt?, wollten die Kinder wissen. Am Ende hatten die Kleinen den Arbeitern Löcher in den Bauch gefragt. Die wurden gestopft mit Gummi-Bärchen und natürlich bekamen die kleinen Besucher auf der Baustelle auch jeder ein Tütchen ab.

Von Andrea Müller

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