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Neues Dorfgemeinschaftshaus in Streganz

Soziales Leben Neues Dorfgemeinschaftshaus in Streganz

Das neue Dorfgemeinschaftshaus auf dem Streganzer Gutsgelände ist fertig und steht ab sofort für Versammlungen, Feiern und Veranstaltungen von Vereinen zur Verfügung. Der Bürgermeister der Gemeinde Heidesee, Siegbert Nimtz, hat das Schmuckstück offiziell eröffnet.

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Bürgermeister Siegbert Nimtz, der ehemalige Ortsvorsteher Jörg Romberg, die Architekten Susanne Becker und Jürgen Dorn sowie Ortsvorsteher Daniel Fiedler (v. l.) freuen sich über das neue Haus.

Quelle: Heidrun Voigt

Streganz. Das Dorfgemeinschaftshaus in Streganz ist eine Wucht. Mit seinen verglasten Giebeln, freiliegenden Balken, schönem Holzfußboden und weißen Wänden wirkt es modern und zugleich der Tradition verhaftet. Der Neubau auf dem Gutsgelände mitten im Ort wurde jetzt eröffnet.

„Mehr als zwei Jahre haben wir gebaut und heute stehen wir hier und freuen uns über das schöne Haus“, sagte Heidesees Bürgermeister Siegbert Nimtz. Ortsvorsteher Daniel Fiedler, der seit 2014 die Interessen der mehr als 300 Einwohner in Streganz vertritt, dankte allen, die zur Realisierung des Hauses beigetragen haben. Er verwies darauf, dass vor allem der „alte“ Ortsbeirat die Vorarbeit für das Projekt leistete.

Der Saal des Hauses ist 60 Quadratmeter groß

Der Saal des Hauses ist 60 Quadratmeter groß.

Quelle: Heidrun Voigt

Schon 2009 begann dieser, sich für einen Treffpunkt einzusetzen. Da das baufällige Gemeindehaus gesperrt werden musste, wurde ein Ersatz immer dringender notwendig. „Wir werden das neue Haus mit Leben erfüllen“, versprach der ehemalige Ortsvorsteher Jörg Romberg. Das Gebäude soll ab sofort als Versammlungsraum dienen, Heidesees Vereine können es nutzen und es kann für Privatfeiern gemietet werden.

Die Baukosten für den 72 Quadratmeter großen, barrierefreien Neubau betrugen rund 175 000 Euro. „Mehr als 600 Kubikmeter mussten ausgehoben und auf Munition untersucht werden“, sagte Jürgen Dorn vom Planungsbüro Dorn und Becker Architekten. Dadurch ergaben sich unter dem Strich Mehrkosten von etwa 15 000 Euro.

Heideseer geraten ins Schwärmen

„Das ist ein sehr, sehr schönes Haus“, meinte Ingeborg Borchert, als sie in den Saal schaute. Die Dolgenbrodterin schwärmte, dass allein die Küchenzeile der Traum einer jeden Hausfrau sei. Was könne man da alles vorbereiten. „Solch ein Gebäude wünsche ich mir auch für unseren Ort“, meinte Ingeborg Borchert.

Gerhard und Gudrun Grohmann sind auch von dem Dorfgemeinschaftshaus begeistert. „Seit 1980 haben wir eine Datsche in Streganz, seit 1970 habe ich als Objekt- und Wirtschaftsleiter im Kinderferienlager am Blauen See von der Geophysik Leipzig hier gearbeitet“, erzählte der Mann. Seine Frau war dort als Köchin tätig. Das Ehepaar verbringt mehr als die Hälfte des Jahres in Streganz. „Manche haben Bedenken wegen der großen Glasscheiben. Aber so ist es schön hell und man hat doch nichts zu verbergen“, meinte Gerhard Grohmann.

Der Bürgermeister hatte zur Eröffnung des Hauses ein Geschenk mitgebracht. Ein gerahmtes Foto, das auf den 25. August 1912 datiert ist. Es zeigt eine Jagdgesellschaft mit dem erlegten Wild vor dem alten Streganzer Gutshaus, in dessen unmittelbarer Nachbarschaft das Dorfgemeinschaftshaus steht.

Von Heidrun Voigt

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